Test Skylanders Battlegrounds - Technik und Spielprinzip

Die Technik hinter den Skylanders

Das Herzstück von Skylanders sind natürlich die kleinen bunten Figuren. Mittlerweile gibt es 48 verschiedene von ihnen. Im Auswahl-Bildschirm stellt ihr jedoch schnell fest, dass die Zahl der Skylanders ständig wächst.

Via Bluetooth verbindet das Portal eure Figuren mit dem Spiel.Via Bluetooth verbindet das Portal eure Figuren mit dem Spiel.

Haken an der Sache - die einzelnen Figuren kosten zwischen 8 und 17 Euro. Ein stolzer Preis für ungefähr sieben Zentimeter Hartgummi.

Immerhin sind die Monster durch das Material nicht so leicht zu zerbrechen, was den Frust im Kinderzimmer gering hält. Schaut ihr euch die Figuren genauer an, entdeckt ihr allerdings einige Unstimmigkeiten bei der Bemalung. Zum Beispiel treten manche Farbflächen über die Ränder.

Die Technik hinter dem Produkt nennt sich RFID beziehungsweise "radio-frequency identification" (auf Deutsch: Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen). Im Inneren einer jeden Figur befindet sich ein Chip, den das beiligende Portal of Power (Portal der Macht) ausliest. Mit der gleichen Methode kennzeichnen Tierärzte seit Jahren Haus- oder Nutztiere.

Der genannte Chip speichert die Daten des jeweiligen Skylanders. Somit stehen freigeschaltete Fähigkeiten oder Gegenstände auch nach dem Ausschalten der Plattform zur Verfügung. Dadurch erhalten die Figuren ihre eigene Geschichte.

Das Spielprinzip von Skylanders - Battlegrounds

Skylanders - Battlegrounds erinnert entfernt an Spiele wie League of Legends oder Heroes of Might & Magic. Der iOS-Ableger bietet euch hier übrigens andere Levels als der große Bruder Skylanders - Giants (siehe Test).

Jet-Vac zeigt was seine Kanone kann.Jet-Vac zeigt was seine Kanone kann.

Ihr bewegt euch mit einem Anführer durch eins von bisher 20 Levels. Dabei besteht die Karte aus sechseckigen Feldern. Rückt euer Anführer um beispielsweise zwei Felder vor, machen alle Gegner auf dem Spielfeld das selbe. Wo sie nach dieser Aktion landen, entscheidet der Zufall.

Begebt ihr euch auf ein Feld, auf dem ein Gegner steht, beginnt der Kampf. Ihr findet euch nach kurzer Ladezeit auf einem Areal wieder, das dem Feld entspricht, auf dem der Kampf stattfindet. Neben eurem Anführer ist nun auch ein weiterer Skylander zu sehen, den ihr im Optimalfall vor dem Kampf ausgewählt habt.

In Wellen erscheinen Gegnergruppen, die es zu besiegen gilt. Mit eurem Finger zieht ihr eine Linie von eurem Skylander zu dem jeweiligen Feind. Der kassiert solange Prügel, bis er besiegt ist. Das Portal ist nötig, um während eines Kampfes die Kreaturen auszutauschen. Wer das unhandliche Gerät nicht mitschleppen will, kann sich seine Figur auch auf das Smartphone laden und digital mitnehmen. Stirbt dann eure Kreatur, bezahlt ihr unterwegs allerdings Gold, um einen neuen Skylander zur Verstärkung zu rufen.

Ein einfaches Spielprinzip, das durchaus einige Zeit unterhält. Wer sich spektakuläre Echtzeitkämpfe und reichlich Abwechslung wünscht, sollte jedoch ein anderes Spiel wählen.

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