25 Jahre Final Fantasy: Die Serie der Geschichtenerzähler

(Special)

von Sandra Friedrichs (04. Januar 2013)

Final Fantasy begeistert seit 25 Jahren Rollenspieler und ist das Aushängeschild von Square Enix. Die Serie beeinflusst die Videospielbranche wie kaum eine andere Marke.

Nach 25 Jahren Final Fantasy ist an Insolvenz nicht mehr zu denken.Nach 25 Jahren Final Fantasy ist an Insolvenz nicht mehr zu denken.

Insolvenz. Ein unschönes Thema, das momentan THQ miterlebt. Vor 25 Jahren jedoch steht Square diesem Schicksal gegenüber. Die Firma stellt NES-Spiele mit mäßigem Erfolg her. Der Präsident der Firma, Hironobu Sakaguchi, will der Insolvenz aber noch etwas entgegensetzen.

Ein letztes Spiel, das Dragon Quest, das bis dahin erfolgreichste NES-Rollenspiel, qualitativ hinter sich lässt. Sakaguchi weiß, dass ein Misserfolg das Ende der Firma bedeutet. Deswegen nennt er es auch Final Fantasy, die letzte Hoffnung auf Erfolg.

Final Fantasy erblickt 1987 in Japan das Licht der Welt. Sakaguchi steht voll hinter diesem Projekt und ist davon überzeugt, dass dieses Spiel ein Meilenstein der Videospielgeschichte ist. Damit hat er recht. Denn Final Fantasy ist nicht nur ein Bestseller, sondern tritt eine Videospielserie der Extraklasse los.

Der Grundbaustein der Serie ist gelegt

Spielt ihr heute den ersten Teil von Final Fantasy, erfreuen sich lediglich die Retroliebhaber unter euch an der spärlichen Pixelgrafik. Ihr übernehmt die Rolle eines namenlosen Helden, der das Böse aus der Welt vertreiben und nebenbei eine Prinzessin retten will. Nur mithilfe von vier Kristallen kann er die Bedrohung abwenden.

In den abstrakten Kämpfen von Final Fantasy 1 erkennt ihr bekannte Serienelemente wieder.In den abstrakten Kämpfen von Final Fantasy 1 erkennt ihr bekannte Serienelemente wieder.

Im Geschichtsverlauf schließen sich ihm weitere Helden an. Ihr dürft euch sogar am Anfang die Charakterklassen dieser Mannschaftsmitglieder aussuchen.

Diese Klassen nehmen zwar keinen Einfluss auf den Spielverlauf wie etwa in Dragon Age, bringen aber den Kämpfen taktische Tiefe. Allerdings beschwerten sich Spieler, dass Final Fantasy deshalb zu schwer sei. Square verabschiedete sich fortan von diesem Spielelement.

Auch in anderen Bereichen schwächelt der erste Teil von Final Fantasy. Das Spiel nimmt sehr langsam Fahrt auf, eine Identifikation mit den anonymen Helden findet nicht statt und vor jedem Endboss ist stundenlanges Üben angesagt.

Dieses Video zu Final Fantasy 13-2 schon gesehen?

Weiter mit: II - VII: Pixelcharme von früher

Tags: Fantasy  

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