Test Planetside 2: Gratis Online-Krieg mit hunderten Spielern

von Mats Brandt (08. Januar 2013)

Planetside 2 ist umsonst und es sieht fantastisch aus. Allein das ist ein Grund, es mal auszuprobieren. Nach einigen Startschwierigkeiten ging es ans Probespielen.

Ein Klick auf den grün leuchtenden "Verlegen"-Knopf bringt euch an die Front.Ein Klick auf den grün leuchtenden "Verlegen"-Knopf bringt euch an die Front.

Kein Einstieg, keine Eingewöhnungsphase und keine Tabus: Bei Planetside 2 geht's sofort zur Sache. Genau richtig für so ein kostenloses Online-Ballerspiel. Auf Riesenkarten kämpft ihr - je nach Lust und Laune - zu Fuß, in Fahrzeugen oder mit Flugobjekten um den Besitz möglichst vieler Territorien. Dafür müsst ihr allerdings erst zu einer der aktuellen Fronten gelangen.

Entweder ihr nutzt eine der Fortbewegungsmöglichkeiten, um zu den rot markierten Punkten auf der Karte zu gelangen, oder lasst euch bequem teleportieren. Innerhalb von zehn Sekunden katapultiert euch das Spiel dann direkt an die Front und ihr findet umso schneller eure Mitspieler.

Ihr könnt als waghalsiger Soldat mit Sturmgewehr durch die Reihen der Feinde ballern und ganze Armeen niederstrecken. Wer mehr der zurückhaltende Typ ist, stellt sich in den Dienst der Mannschaft und fliegt als Pilot die Kollegen an die Front. Während des Kampfes könnt ihr eure Rollen beliebig wechseln.

Mit hunderten Spielern gemeinsam ins Gefecht

Eroberte Gebiete bringen Munitionsnachschub, neuen Treibstoff sowie Bonusmultiplikatoren. Ein solches Gebiet bleibt aber damit nicht immer in euren Händen - spätestens, wenn ihr das Spiel für einige Stunden verlasst, wird sich das Machtverhältnis erheblich verschieben.

Nicht immer gibt es überall gleich viele Scharmützel. Die Zahl der Gefechte variiert.Nicht immer gibt es überall gleich viele Scharmützel. Die Zahl der Gefechte variiert.

Auch deshalb scheinen die Kämpfe nicht nur endlos, sie sind es. Häufig gibt es an zwei bis drei Fronten gleichzeitig Kämpfe um neue Territorien oder Basen. Die Hauptbasis der Fraktion bleibt allerdings uneinnehmbar. Hier koordinieren die Spielergemeinden Angriffe. Erobern könnt ihr an eure Gebiete angrenzende Territorien.

Die Ausmaße von Planetside 2 lassen sich im Teamspiel noch weitaus besser nutzen. Schließt ihr euch einem Outfit (Gilde) an oder bildet ein sogenanntes Squad (ein Truppe), bekommt ihr noch einmal ein anderes Spielgefühl.

Einzelne Teams leiten Infanterieangriffe oder schützen den Luftraum. Ihr quatscht viel mit anderen Teams und kämpft gemeinsam. Mit hunderten von Spielern über die Karte zu ziehen, ist ein einmaliges Erlebnis. Bedingt durch die große Karte ist alles andere aber auch mehr oder weniger ineffektiv und spaßraubend.

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