Test Planetside 2 - Zusatzkosten, Fakten und Meinung

Es geht auch ohne Zusatzkosten

Seit dem Umstieg auf die "Free to play"-Variante, also dem kostenlosen Spielmodell, muss sich Planetside 2 auf neuen Wegen finanzieren. Wie üblich geschieht das durch ein Kaufhaus, das Ausrüstungs- und Kosmetikgegenstände sowie Charakterverbesserungen enthält. Hier finden sich Tarnmuster, Waffen oder Symbole.

Eine Übersicht der "Booster", also Verbesserungen, zeigt: Hier entsteht der einzige Vorteil.Eine Übersicht der "Booster", also Verbesserungen, zeigt: Hier entsteht der einzige Vorteil.

Ihr zahlt in Planetside 2 aber zum Glück nicht einfach für einen Sieg. Das Spiel bietet dem Nutzer die Möglichkeit, alle erhältlichen Gegenstände auch ohne Echtgeld-Investition zu erspielen. Lediglich Kosmetikgegenstände bilden hier eine Ausnahme, ein Vorteil für Zahlende bleibt aber aus.

Der kostenfreie Weg dauert allerdings deutlich länger, um die 7 Euro für Waffen oder sogar 15 Euro für eine Schönheitsoperation bleiben dafür jedoch in eurem Geldbeutel. Die Balance des Spiels gerät dabei nicht ins Wanken - eine starke Waffe macht unter hunderten Mitstreitern keinen Unterschied. Das Team bestimmt die Stärke. Der einzig echte Vorteil ist der Erfahrungsverstärker, der euch schneller aufsteigen lässt.

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Fakten:

  • gelungene Kampfatmosphäre
  • schwieriger Einstieg
  • endlose Schlachten im Tag-Nacht-Wechsel
  • riesiger Spielraum mit drei Kontinenten
  • überzeugende Grafik mit knalligen Effekten
  • eingängige Soundeffekte
  • gute Balance zwischen Fraktionen und Klassen
  • unkompliziertes Teamspiel im Fokus
  • recht hohe Preise für Zukaufgegenstände
  • viele Waffen und Modifikationen
  • gewöhnungsbedürftige Steuerung
  • kaum Unterschiede zwischen Fraktionen
  • wenig Erfolgserlebnisse
  • erhältlich für PC auf www.planetside2.de

Meinung von Mats Brandt

Sony Online Entertainment setzt Maßstäbe. Und das, obwohl mein Anfangsurteil vernichtender nicht ausfallen könnte: Keine Individualität bei der Charakterauswahl, fehlende Hilfen und generell ist es irgendwie ätzend, nach dem Spielstart direkt im Kampf zu stehen. Viel lieber würde ich mir bei meinem ersten Besuch erst einmal anschauen, wie die Benutzeroberfläche aussieht und was ich alles machen kann. Stattdessen werde ich niedergestreckt, stehe wieder auf und bin wieder tot. Der "Spiel verlassen"-Button ist zu diesem Zeitpunkt wirklich die einzig vielversprechende Abhilfe.

Nachdem ich mich durch den Einstieg gekämpft habe, erlebe ich ein wahres Spektakel. Die Schlachten fesseln enorm. Teamspiel in Gilden ist abwechslungsreich und die Tatsache, die Rollen in einem Kampf mehrfach wechseln zu können, ist ebenfalls klasse.

Auch wenn Sony den Spieleinstieg und einige Kleinigkeiten vernachlässigt, machen sie vieles richtig. Werden die Fehler in den nächsten Monaten ausgemerzt, könnte sich PlanetSide2 zu einem der besten Gratis-Online-Spiele überhaupt entwickeln. Ein Besuch lohnt sich definitiv!

86 Spieletipps-Award

meint: Fulminantes Baller-Spektakel in ungeahnten Ausmaßen. Der Online-Eindruck wird durch schweren Spieleinstieg getrübt.

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Tags: Gratis   Online-Zwang   Science-Fiction   Multiplayer  

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