Gold-Kauf in Online-Spielen: Der Markt explodiert - Spiel-Balance und sauberes Geld

(Special)

Den Kunden Balance bieten

Auf vielen Browserspiel-Seiten (zum Beispiel travian.de oder beta.miramagia.de) ist dieses Verbot in den allgemeinen Geschäftsbedingungen klar gekennzeichnet. Ingo Horn von Travian Games ist der Ansicht, dass die Spiel-Balance zwischen zahlenden und nicht zahlenden Spielern immens wichtig ist. Natürlich schmeckt es Herstellern nicht, wenn Dritte bei Währungstransaktionen mit verdienen und so diese Balance stören.

Auch in Browser-Spiel wie diesem spielt virtuelles Geld eine Rolle.Auch in Browser-Spiel wie diesem spielt virtuelles Geld eine Rolle.

Doch auch Sicherheitsaspekte führt Horn ins Feld: "Spieler, die unsere Premium-Funktionen nutzen möchten, können dies über mehr als 80 verschiedene, gesicherte Bezahlmethoden weltweit vornehmen, die Datensicherheit und Fairness gegenüber dem Kunden garantieren."

Um jedem Spieler eine faire Chance bei gleichbleibender Qualität des Spiels zu bieten, unterbindet das Unternehmen daher den Weiterverkauf von Gold, Diamanten, Rubinen oder Stars in Travian, Miramagia, Goal United und Co weitgehend.

In den meisten Abo-Spielen ist jedoch kein Premium-Shop vorhanden und somit auch keine Premium-Währung. Die normale Spiel-Währung sammelt und erwirtschaftet ihr in den meisten Fällen nur über Spiel-Inhalte. Einige Entwickler bieten den Spielern jedoch an, diese Währung direkt vom Anbieter zu kaufen. So gelangen die Nutzer ohne Umwege ans begehrte Klimpergeld, ohne dabei externen Seiten Geld in den Rachen zu werfen.

In einigen Spielen wie World of Tanks könnt ihr die Währung direkt vom Anbieter erwerben.In einigen Spielen wie World of Tanks könnt ihr die Währung direkt vom Anbieter erwerben.

Im Fall von World of Tanks gibt der Hersteller Wargaming an, dass er im Panzerspiel niemanden zum Goldkauf zwinge. In dem eigentlich kostenlosen Spiel erwerben die Spieler die Spiel-Währung Gold auf Wunsch gegen echtes Geld direkt von Wargaming.

"Dies ist die einzige Einnahmequelle, die Wargaming an World of Tanks hat und dementsprechend die einzige Möglichkeit, die permanente Verbesserung, Weiterentwicklung und den Ausbau von World of Tanks und unseren zukünftigen Spielen wie World of Warplanes und World of Warships zu finanzieren", so Tom Putzki, Leiter der Berliner Niederlassung von Wargaming.

Wenn der Goldkauf schon die einzige Einnahmequelle eines "Free to Play"-Spiels wie World of Tanks darstellt, so möchte das entsprechende Entwickler-Unternehmen diese Einnahme gerne in den eigenen Händen wissen. Wargaming: "Niemand soll daran ungerechterweise zusätzlich verdienen, Wucher betreiben oder am Ende gar nicht liefern können, was die Spieler ordern oder sogar bereits bezahlt haben." In Fall von World of Tanks spricht in der Tat nichts dagegen, die Spiel-Währung auf legale Art zu kaufen.

Weiter mit: Wirtschaftssysteme und steigende Preise

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Tags: Online-Zwang  

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