Gold-Kauf in Online-Spielen: Der Markt explodiert - Wirtschaftssysteme und steigende Preise

(Special)

Gestörtes Wirtschafts-System

Wem die Unterstützung eines Entwickler-Unternehmens nicht ausreicht, um von den nicht erwünschten Währungs-Angeboten im Internet wegzukommen, für den spielt vielleicht die Balance im Spiel eine größere Rolle.

Angebot und Nachfrage: Gold-Käufer stören das Wirtschaftssystem.Angebot und Nachfrage: Gold-Käufer stören das Wirtschaftssystem.

In Spielen wie World of Warcraft, Diablo 3 oder Runes of Magic sind Auktionshäuser gut besuchte Gebäude, die die Spieler als Anlaufstelle für den Handel nutzen. Gegenstände aller Art gehen hier für wenige Münzen oder aber für massig Kohle über den Ladentisch. Im Normalfall bestimmt entweder das Angebot die Nachfrage, oder die Nachfrage das Angebot.

Grätschen jedoch Käufer von virtueller Währung dazwischen, die Goldmünzen im Übermaß zur Verfügung haben, vermiesen sie erlichen Spielern den Spaß. Im Grunde genommen ist es wie im realen Leben: Wer absolut nicht aufs Geld schauen muss und für wen 100 Euro genauso viel wert sind wie 10.000 Euro, dem sind Preise nun mal relativ egal. Der Rest schaut in die Röhre.

Was kostet die Welt?

Spieler, die sich ihr Gold hart erarbeitet haben, schauen in der Regel genau auf die Preise und wägen ab, ob sich etwa ein Gegenstand zu dieser Zeit lohnt. Ein Gold-Käufer hingegen kauft einfach alle gewünschten Gegenstände aus dem Auktionshaus. Die Verkäufer wissen nicht, dass es sich hierbei um Personen handelt, die Gold im Internet erworben haben.

Postkartenmotive gibt es auch in Online-Spielen.Postkartenmotive gibt es auch in Online-Spielen.

Die Konsequenz aus diesem Verhalten könnte sein, dass die Preise für die gekauften Gegenstände steigen. Umso häufiger Gold-Käufer am Werk sind, desto stärker ziehen die Preise an. Letztendlich tauchen daher Gegenstände im Online-Auktionshaus zu überzogenen Preisen auf. So kommen ehrliche Spieler kaum noch an diese Handelswaren.

Doch wie diese Probleme aus der Welt schaffen? Die einfachste Lösung besteht darin, selbst genug Spiel-Währung zu sammeln, sich im Notfall etwas von der Gemeinschaft oder von Freunden im Spiel zu leihen und ansonsten gut zu haushalten und zu wirtschaften. Online-Spiele sind so konzipiert, dass ein externer Kauf von Währung nicht notwendig ist, um im Spiel zurecht zu kommen und Siege zu feiern.

Wie steht ihr zum Kauf von Spiel-Währung? Schreibt doch in den Kommentaren mal eure Gedanken zum Thema Gold-Kauf auf. Und falls ihr selbst sogar mal einen entsprechenden Kauf getätigt habt uberichtet gerne über eure Erfahrungen.

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Tags: Online-Zwang  

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