Test Anarchy Reigns: Das Neue von den Machern von Bayonetta

von Jens-Magnus Krause (09. Januar 2013)

Wer gerne mit seinen Fäusten spricht, hat bei Anarchy Reigns lange Geschichten zu erzählen. Mit Schlagkraft und Spezialwaffen kämpft ihr gegen Gegnerwellen um euer Leben.

Der Genre-Mix aus Prügelspiel und Ballerspiel aus der Verfolgerperspektive macht spielerisch viel Laune.Der Genre-Mix aus Prügelspiel und Ballerspiel aus der Verfolgerperspektive macht spielerisch viel Laune.

Wer bei Anarchy Reigns an ein erweitertes Bayonetta denkt, liegt nicht ganz falsch. Denn Entwickler Platinum Games behält mit dem auf Mehrspieler fokussierten Prügelspiel halbwegs seinen Stil bei: Ihr kloppt euch mit Robotern, Gang-Mitgliedern oder Mutanten. Dabei stürzen über euren Köpfen Flugzeuge ab, Explosionen blenden und ihr könnt je nach Level-Abschnitt in heiße Lava fallen. Und die Hauptcharakter-Hexe aus Bayonetta ist obendrein auch noch einer der spielbaren Charaktere.

Doch es gibt ihn, den bedeutenden Unterschied: Wie jeder Kämpfer, kann auch die Hexe einen Angriff abbrechen. Wo ihr euch in Bayonetta jedoch jederzeit vor gegnerischem Schaden retten konntet, könnt ihr dieses Manöver jetzt erst nach dem Beenden des vorherigen Schlages ausführen. Das beschneidet zwar die taktische Vorgehensweise und den Spielablauf - dies aber aus gutem Grund: So kann nicht jeder seinem Gegenüber aus Angst vor Treffern immer, überall und dauerhaft ausweichen. Außerdem erweist sich das Spiel als bei Weitem nicht so spritzig wie Bayonetta oder Vanquish.

Gut oder böse?

Einige Charaktere entstammen dem Wii-Prügler Madworld. Dazu zählt auch Jack - einer der beiden Einzelspieler-Protagonisten mit seiner übertrieben großen Kettensäge im Anschlag oder der schwarze Baron (Black Baron). Neben den beiden schlagkräftigen, aber langsamen Gestalten, gibt es auch schnelle Leichtgewichtige mit weniger Kraft. Dazwischen gibt es bei den Alles-und-nichts-Könnern relativ wenig Auswahl.

Im Einzelspielermodus wählt ihr den guten Leonhardt oder den hier gezeigten bösen Jack.Im Einzelspielermodus wählt ihr den guten Leonhardt oder den hier gezeigten bösen Jack.

Eine davon ist Leo, ein Mitglied des "Bureau of Public Safety" (BPS) und der andere Hauptprotagonist der Einzelspieler-Kampagne. In dieser habt ihr zu Beginn die Wahl zwischen der weißen (Leo) und der schwarzen (Jack) Seite.

Wen ihr auch wählt, euer Ziel ist dasselbe: Jagt und findet den abtrünnigen BPS-Agenten namens Maximillion Caxton. Die Motive unterscheiden sich allerdings: Leo möchte seinen Mentor retten. Jack dagegen als Kopfgeldjäger gegen Bezahlung durch Max' Tochter, die ihn lebend wiedersehen möchte.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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