Preview Bioshock Infinite: Zeitreisen und Rassenhass über den Wolken

von David Dieckmann (15. Januar 2013)

Bioshock in einer bunten Wolkenstadt - das passt nicht zusammen, denkt ihr? Lernt, wie fies das ach so idyllische Columbia wirklich ist. In zwei Monaten soll das Spiel endlich erscheinen.

Ein Leuchtturm und die raue See bei Nacht - klingt nach dem ersten Bioshock.Ein Leuchtturm und die raue See bei Nacht - klingt nach dem ersten Bioshock.

Regen und Wind peitschen euch ins Gesicht. Das Meer ist unruhig. Ob der kleine Holzkahn, auf dem ihr sitzt, der See gewachsen ist? Immerhin erkennt ihr im nächtlichen Nebel bereits das Licht eines Leuchtturms. Bis ihr anlegt, beschäftigt ihr euch mit dem Inhalt einer Holzkiste, die man euch zusteckt. Eine Pistole - die könnt ihr sicher gebrauchen. Ein Bild eurer Zielperson Elizabeth - sie gilt es sicher nach New York zu bringen. Und ein wenig Kleinkram, wie ein Zettel mit komischen Symbolen.

Raue, stürmische See und ein verlassener Leuchtturm. Das klingt ja fast wie der Anfang des ersten Bioshock. Aber das hier ist bereits Teil 3, Bioshock Infinite. Ihr stürzt euch erneut in der Ego-Perspektive in ein Abenteuer für Erwachsene. Diesmal latscht ihr nicht durch eine heruntergekommene Stadt am Grund des Meeres. Eure Gefährten lassen euch am Steg des Leuchtturms aussteigen und verabschieden sich. "Sollen wir ihm sagen, wann wir ihn wieder abholen?", hört ihr sie tuscheln. Was auch immer. Ihr betretet den Leuchtturm und beginnt mit dem Aufstieg.

Erster Stock. Ein Bett, ein Plattenspieler mit Musik aus dem frühen 20. Jahrhundert und ein Arbeitstisch. Nichts Besonderes. Zweiter Stock. Eine Leiche, gefesselt an einen Stuhl, mit einem Schild "Enttäusche uns nicht" um den Hals. Was geht hier vor?

Columbia - eine Stadt im Himmel

Nach anfänglicher Verwirrung steht ihr auf dem Dach des Leuchtturms. Dort findet ihr einen Raum, in dessen Mitte ein Sessel auf euch wartet. Setzt ihr euch, baut ein Mechanismus eine Kapsel um euch herum. Geht es jetzt doch in die Tiefe, wie noch in Bioshock 2? Nein, die Kapsel schießt euch stattdessen aufwärts. In Columbia, eine Stadt über den Wolken. Eine Stadt, die von Isaac Newtons Theorien über die Schwerkraft wohl nicht viel mitbekommen hat. Eine Stadt für den kleinen Mann, voller Partiotismus und Rechtschaffenheit - so zumindest der Schein. Wer sie im Spiel erschaffen hat, ist momentan noch nicht bekannt.

Schöne Stadt, oder? Wartet, bis ihr die Wahrheit kennt ...Schöne Stadt, oder? Wartet, bis ihr die Wahrheit kennt ...

Häuser und Plateaus schweben aneinander vorbei, getragen von riesigen Luftballons. Damit nicht nur Spiderman sich in dieser Welt fortbewegen kann, gibt es ein Schienen-System, das Abschnitte miteinander verbindet. Mit eurer ausfahrbaren Haken-Konstruktion am Unterarm könnt ihr euch an eine der Stahlkonstruktionen hängen und fix von A nach B reisen.

Aber warum das alles? Ihr, Ex-Geheimagent Booker deWitt, seid natürlich nicht durch Zufall hier gelandet. Und ihr seid hier, um die junge Dame Elizabeth nach New York zu bringen. Die genauen Hintergründe verraten die Entwickler Irrational Games bis jetzt noch nicht.

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