Test DmC - Devil May Cry: Mit Kurzhaarschnitt zum Dämonentritt

von Jens-Magnus Krause (21. Januar 2013)

Ein neuer Dante, ein neuer Entwickler und ein neuer Soundtrack. Wenn Capcom ihre Abenteuer-Serie Devil May Cry neu startet, dann richtig. Aber bedeutet richtig im Fall von DmC auch gut?

Ein neuer Dante für ein neues DmC - mit bekannter Durchschlagskraft.Ein neuer Dante für ein neues DmC - mit bekannter Durchschlagskraft.

Devil May Cry kehrt nach langer Pause auf den Bildschirm zurück. Ihr dürft im fünften Teil der Reihe wieder in der Verfolgerperspektive massenweise Gegner vermöbeln. Der von Spielern geliebte Hauptcharakter Dante bekommt erstmals eine Generalüberholung.

Die gleicht optisch seinem Namensvetter nur noch minimal. Der neue Dante scheint enge Kontakte zur Emo-Szene zu pflegen - das kommentieren zumindest einige wutentbrannte Anhänger der Serie in Bezug auf Dantes Frisur.

Doch eines vorweg: Alle sollten erleichtert aufatmen! DmC - Devil May Cry und Hauptcharakter Dante sehen zwar anders aus, aber wenn es um die Kampfmechaniken geht, gibt es keine befürchtete Verschlimmbesserung. Ganz im Gegenteil. Die Kämpfe fühlen sich schneller und direkter an, der Einstieg ins Spiel gelingt dadurch leichter als früher. Kurzum: Der neue Dante war ohne Zweifel ein Risiko - aber das Spiel mit dem Lava-Feuer hat sich gelohnt!

Es hat sich für Capcom offenbar gelohnt, das Entwickler-Zepter an die Engländer von Ninja Theory zu übergeben. Die bringen ihre Erfahrungen aus Heavenly Sword und Enslaved - Odyssey to the West mit in die Serie ein. Und das sind ja keinesfalls schlechte Spiele.

Einfache Steuerung mit Kombinationen

Zu Beginn des Spiels greifen euch direkt ein paar Gegner an. Damit ihr aber nicht überfordert seid, führen euch die Entwickler behutsam in die tiefgehende Steuerung ein. Per Aktionstaste greift ihr mit eurem Schwert Rebellion eure Gegner an. Schnell erweitert sich euer Arsenal um die Pistolen-Zwillinge Ebony und Ivory.

Neben kleinen Gegnern, bekämpft ihr mit Schwert und Pistolen auch große Dämonen.Neben kleinen Gegnern, bekämpft ihr mit Schwert und Pistolen auch große Dämonen.

Für lange Kombinationsangriffe könnt ihr dann via Schultertasten sorgen. Haltet ihr jeweils eine gedrückt, zückt Dante die Arbiter-Axt aus der Hölle oder die engelsgleiche Osiris-Sense. Erstere ist mächtig, aber verlangsamt durch seine Schwere eure Angriffe. Letztere schleudert ihr radial großen Gegnermengen entgegen - mit geringerer Durchschlagskraft. Eure Waffe wechselt ihr via Digital-Steuerkreuz.

Der Waffenwechsel ist ein zentrales Element von DmC. Das Spiel belohnt abwechslungsreiche Angriffe mit unterschiedlichen Klingen oder Vorgehensweisen. Mit jedem eurer Treffer steigt der Kombo-Zähler - und damit verbunden euer Schaden, den ihr Gegnern zufügt.


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Tags: Singleplayer  

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