Test DmC - Devil May Cry - Nette Charaktere, schwächelnde Geschichte und Fazit

Nette Charaktere, schwächelnde Geschichte

Der größte Schwachpunkt von DmC ist und bleibt die Geschichte. Dante verbündet sich mit The Order und erfährt Stück für Stück etwas über seine Vergangenheit samt Herkunft. Ansonsten geht es darum, einen Drahtzieher nach dem anderen zu besiegen - bis der Kampf mit Oberdämon Mundus ansteht.

Das Spiel bietet euch an bestimmten Punkten Zeitherausforderungen an. Also möglichst schnell alle besiegen.Das Spiel bietet euch an bestimmten Punkten Zeitherausforderungen an. Also möglichst schnell alle besiegen.

Dante bringt euch durch seine zynische Distanziertheit und positive Einstellung samt lockerer Sprüche nicht nur in Kämpfen viel Spaß. Und weil er die Dämonen durchschaut, wollen ihm diese ans Leder - oder die neue Frisur. So muss er immer wieder in der "Parallelwelt" in die Stadt Limbo, um dort gegen die Bösewichter zu kämpfen. Diese Welt, so scheint es, ist gegen ihn. Hier ist eine Fluchtroute versperrt, dort klaut sie euch Stück für Stück den Boden unter den Füßen weg.

Zur Unterstützung trefft ihr auf unterschiedliche Charaktere wie Cat. Doch sie trägt wie der Rest wenig zur Geschichte bei und alle Haupt-Handlungszweige enttarnt ihr bereits aus mehreren Kilometern Entfernung.

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Die Fakten:

  • sieben Schwierigkeitsgrade
  • ungefähr 10 Stunden Spielzeit
  • abwechslungsreiche Kombo-Angriffe
  • sympathischer Hauptprotagonist Dante
  • Synchronisierung auf Deutsch, allerdings eher schwach
  • englische Sprachausgabe wählbar
  • belanglose Geschichte
  • hoher Wiederspielwert
  • passend brutaler Elektronik-Soundtrack
  • unterhaltsame Boss-Kämpfe
  • Erscheinungsbild der Gegner zu ähnlich
  • erhältlich für PlayStation 3 und Xbox 360
  • PC-Version erscheint am 25. Januar 2013

Meinung von Jens-Magnus Krause

Ich zücke vor Begeisterung meinen Hut - oder gehe gleich zum selben Friseur wie Dante. Denn der frische Kurzhaarschnitt it gefärbten Haaren bringt es einfach auf den Punkt: Mich hat das Auftreten des neuen DmC zuerst wie die Dämonen-Gegner in die Luft geschleudert, aber immer wieder behutsam auf den Dämonen-Boden der Tatsachen zurückgeholt. Das gilt für den direkten Einstieg ins Kampfgeschehen und die stetige behutsame Einführung in die Steuerung. Oder auch für die andersartigen, aber passenden Grafik- und Soundtrack-Stile. Es ist etwas Neues - und etwas Passendes noch dazu!

Schade finde ich umso mehr, dass die schwächelnde Geschichte trotz netter Idee erneut der größte Minuspunkt bleibt. Allerdings freut es mich besonders, dass Ninja Theory an den unterhaltsamen Boss-Kämpfen, der Kampf-Mechanik als solches und dem heftigen, abwechslungsreichen Waffeneinsatz nichts geändert hat.

85 Spieletipps-Award

meint: Ihr prügelt euch mit Hauptfigur Dante durch Gegnerhorden, das unterhält durchaus auch länger. Die Geschichte fällt allerdings wieder schwach aus.

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Tags: Singleplayer  

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