Test Pangolin: Putziger Trampolin-Spaß für Fingerakrobaten

von David Ulc (28. Januar 2013)

aNahezu jede Woche trudelt ein neuer Physik-Puzzler in den App-Store. Pangolin versucht den Spagat zwischen Plattform-Geschicklichkeit und Minigolf. Obendrauf gibt es niedliche Tierchen.

Hier dürft ihr euch fühlen wie die Flipperkugel im Automaten.Hier dürft ihr euch fühlen wie die Flipperkugel im Automaten.

In Pangolin steuert ihr ein possierliches Tierchen. Das Geschicklichkeitsspiel vereint das Spielprinzip von Plattform-Spielen wie Doodle Jump oder Sonic Jump mit Minigolf-Elementen. Vielleicht kennt ihr ja auch Wire Way?

Das sieht folgendermaßen aus: Herr Pangolin soll ein Portal erreichen. Da ihr aber ziemlich unbeweglich seid, spannt ihr mit zwei Fingern Trampoline, die euch mehr oder weniger stark in die Höhe katapultieren. Kleine Kniffligkeiten wie Stacheln, umherwandernde Im besten Fall sammelt ihr auch noch die im Level verstreuten Münzen und Edelsteine ein, um besonders viele Punkte zu erzielen.

In den großen Levels kämpft ihr häufig mit mangelnder Übersicht. Nur im Pausemenü erhaltet ihr einen Überblick über das Spielfeld, denn normales Streichen auf dem Bildschirm bewirkt einen sofortigen Neustart. Das ist zwar angesichts des packenden Schwierigkeitsgrad praktisch, aber Herumschauen im Level wäre ebenso nützlich. Zudem verläuft das Aufstellen der Trampoline nicht immer reibungslos, so dass ihr mitunter euren Kleinen in eine andere Richtung katapultiert.

Fakten:

  • 50 Levels
  • zwei weitere Levelpakete bereits in Planung
  • Mischung aus Plattformpuzzler und Minigolf
  • putzige Optik
  • mangelnde Übersichtlichkeit
  • Steuerung stellenweise ungenau

  • Pangolin bei iTunes kaufen

Meinung von David Ulc

Schön ist dieser eine Moment, wenn mein Pangolin in dem richtigen Winkel auf die Wand prallt und wie ein Auto bei einer Carrera-Rennbahn losrauscht und alle Münzen und Edelsteine einsammelt. Allerdings ist mir das bisher nur einmal passiert. Und auch sonst hatte ich nicht gerade oft viel eingesammelt.

Hauptsache geschafft, dachte ich mir. Ist ja immerhin schon schwer genug. Die Steuerung könnte genauer reagieren. Mehrmals habe ich auch aus Versehen einen Level neugestartet, weil ich vergessen habe, dass ich mit Umherwischen nicht durch den Level scrolle, sondern ihn wiederhole. Ärgerlich!

Sehe ich davon ab, habe ich ein putziges Spiel, für das ihr schon aufgrund der Optik eure Freundin begeistern könnt. Die wird jedoch schon bald angesichts des hohen Schwierigkeitsgrades verzweifeln. Doch nicht vergessen: Die ersten zehn Levels sind kostenlos, was habt ihr also zu verlieren?

72

meint: Minigolf als Physik-Puzzler. Die charmante Umsetzung tröstet über Schwächen in der Steuerung und Übersichtlichkeit hinweg.

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