Vorschau Sim City - Online über Origin, Fakten und Meinung

Zusammenarbeit siegt - aber nur über Origin

Das Prinzip von mehreren Städten dominiert auch den kooperativen Mehrspieler-Modus. Sim City ist an EAs Download-Portal Origin gebunden. Private Runden entstehen daher über Freundeslisten. Außerdem zeichnet das System all eure Spielfortschritte auf und listet diese in umfangreichen Statistiken. Über die Regionenansicht wiederum tauscht ihr mit anderen Spielern Ressourcen und Techniken aus. Rohstoffe verkauft ihr direkt.

Das Raumfahrtprogramm startet nur, wenn alle Spieler an einem Strang ziehen.Das Raumfahrtprogramm startet nur, wenn alle Spieler an einem Strang ziehen.

Dienste wie etwa die Müllbeseitigung bietet ihr an und lagert sie an eure Nachbarn aus. Außerdem leiht ihr beispielsweise auch Löschfahrzeuge der Feuerwehr oder Sondereinsatzkräfte der Polizei kurzzeitig aus, falls Bedarf besteht.

Der Höhepunkt der Zusammenarbeit ist allerdings das Monument im Zentrum der Regionenansicht. Dies entspricht vom Aufwand etwa den Weltwundern der Anno-Serie. Extras wie das NASA-Raumfahrtprogramm oder eine Solarfarm kosten unglaublich viel Ressourcen und sind die Krone der Schöpfung.

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Fakten:

  • sympathische und hübsche Optik
  • Verwaltet mehrere Städte gleichzeitig
  • Glassbox-Engine simuliert alle Elemente der Stadt
  • Freier Städteaufbau mit mehrere Technikstufen
  • Spezialisierungen der Ortschaften auf beispielsweise Glücksspiel oder Handel
  • Online-Anbindung mit bis zu 16 Spielern, sowie Statistiken
  • sechs Katastrophen wie Meteoriten oder Monster
  • viele versteckte Scherze und Anspielungen
  • kooperativer Mehrspieler-Modus
  • für 70 Euro gibt es bei Amazon eine "Collector's Edition" von Sim City
  • erscheint voraussichtlich am 7. März 2013 für PC und Mac

Meinung von Olaf Bleich

Nur noch dieses eine Problem lösen. Nur noch ein Monument errichten. Ach, Sim City weckt wieder das Kind in mir und lässt mich stundenlang an meiner Metropole feilen und basteln. Die Spielmechanik ist - bis auf das fummelige Verlegen von Straßen - in sich logisch und funktioniert klasse.

Die Zusammenhänge zwischen Ursachen und Wirkungen erscheinen mir in sich schlüssig. Die Komplexität ist gerade im Vergleich zu Anno 2070 überschaubar. Das liegt nicht zuletzt an den geringeren Anforderungen der Bewohner: ein Job. Eine hübsche Wohnung. Dazu mit fortlaufender Spielzeit noch ein paar Luxusgebäude.

Hier steige ich schnell durch, bekomme aber auch fix das Gefühl, schnell alles von Sim City gesehen zu haben. Die Karten fallen klein aus. Wenn ich mich beeile, ist meine Stadt innerhalb von vier bis fünf Stunden nahezu voll. Und dann folgt der Aufbau einer zweiten, um schließlich die Monumente im Zentrum der Karte aufzubauen.

Für mich persönlich hätte SimCity noch größer und komplexer sein dürfen. Denn wenn ich eine Städtesimulation spiele, will ich auch Tage und Wochen an nur einem Spiel hängen. Ob ich das bei Sim City auch kann? Da bin ich mir nach dieser ersten Anspielrunde nicht sicher.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer   Koop-Modus  

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