Vorschau Elite - Dangerous: Per Kickstarter zu den Sternen

von Thomas Stuchlik (20. Februar 2013)

Das Weltall ist unendlich, aber bietet es auch unendlich Spielspaß? Der Handels-Action-Simulator Elite - Dangerous will es beweisen und an glorreiche Videospiel-Zeiten anknüpfen.

Wie in den Vorgänger steht es euch in Elite - Dangerous offen, was ihr unternehmt.Wie in den Vorgänger steht es euch in Elite - Dangerous offen, was ihr unternehmt.

Lange bevor Grand Theft Auto 5 geboren ist, definiert ein Spiel den Begriff einer offenen Spielewelt ("Open World"). Mitten in der Homecomputer-Ära 1984 erscheint der Weltraumklassiker Elite, der euch schon damals fast völlige Freiheit lässt.

Ihr verdingt euch als Händler, Pirat oder Kopfgeldjäger in den Tiefen des Alls. Elite erscheint für zahlreiche 8-Bit- und 16-Bit-Computer wie dem Acorn BBC Micro, Apple II, Commodore 64, Amiga und auch Exoten wie dem Einstein-Computer.

Bald kehrt Elite wieder auf die Bildschirme zurück - mit noch mehr Freiheiten und standesgemäßer Optik. Denn dem Serienschöpfer David Braben gelingt im Januar 2013 dank Kickstarter die Finanzierung seines Traumprojekts. Genau wie schon Chris Roberts mit seinem Projekt Star Citizen mobilisiert er genug Geldgeber.

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Mit Elite - Dangerous ins Weltall

Statt der geforderten Zielsumme von 1.250.000 britischen Pfund macht Braben von seinen Anhängern sogar 1.578.316 Pfund locker (knapp 1,9 Millionen Euro, spieletipps berichtete). Projekt gesichert! Doch was genau erwartet den Spieler im kommenden Elite - Dangerous?

Unendliche Weiten?

Wie in den vorherigen Teilen beginnt ihr das Spiel in einer Raumbasis mit einem dürftigen Raumschiff, kleinem Laderaum und gerade mal 100 Einheiten der Spielwährung. Von hier aus liegt euch die Galaxie zu Füßen, denn wie in den Vorgängern Elite, Frontier - Elite 2 und Frontier - First Encounters schreibt euch das Spiel keine Vorgehensweise vor.

In der Umlaufbahn der Planeten findet ihr Raumstationen, in denen ihr mit Waren handelt.In der Umlaufbahn der Planeten findet ihr Raumstationen, in denen ihr mit Waren handelt.

Stattdessen stellt es euch ein Universum mit 100 Milliarden Sonnensystemen (ja, 100 Milliarden!) zur Verfügung. Hier sollen Spieler laut den Machern Frontier Developments Planeten, Monde und Asteroiden frei erkunden können.

Es bleibt euch überlassen, den Weg als Händler, Pirat, Untergrundkämpfer, Kopfgeldjäger oder Forscher zu beschreiten. Doch vor einer kosmischen Weltraumkarriere backt ihr erstmal kleine Brötchen. So macht ihr profitable Handelsrouten ausfindig und beliefert Industriesysteme mit Nahrung und Agrarplaneten mit Technikprodukten. So verdient ihr zunächst das erste Geld. Die Marktpreise entwickeln sich dabei dynamisch, denn in der galaktischen Marktwirtschaft gilt: Das Angebot bestimmt den Preis.

Übrigens: Genau dieses durchdachte Spielprinzip hat in den letzten Jahren viele Nachahmer gewonnen, allen voran Freelancer, Galaxy on Fire 2 und die Spieleserie X (X - Beyond the Frontier, X2 - Die Bedrohung, X3 - Reunion).

Große Weltraumimperien

Die Supermächte des Imperiums, Federation und Indepentents, streiten um die Vorherrschaft in der Galaxie. Und diese Galaxie ist wahrlich gigantisch: Wie schon Teil 2 setzt auch Elite - Dangerous auf Realitätsnähe.

Ein Schiffskampf in einem Asteroidenfeld ist eher etwas für Draufgänger, die aufs Kopfgeld aus sind.Ein Schiffskampf in einem Asteroidenfeld ist eher etwas für Draufgänger, die aufs Kopfgeld aus sind.

Will heißen: Kosmische Entfernungen und Größenverhältnisse sind korrekt umgesetzt. Der ellenlange Flug zu Planeten und Systemen ist deshalb nur mittels Sprungantrieb möglich.

Außerhalb der gesetzestreuen Grenzen herrscht übrigens Anarchie. Überall lauern Piraten auf ein unvorsichtiges Handelsschiff. Alternativ macht ihr euch selbst auf die gefährliche Jagd nach fetter Beute.

Mit genug Geld stattet ihr das eigene Schiff mit dickerer Panzerung, Waffen und Laderaum aus. Dabei soll es keinerlei spielerische Beschränkungen durch Klassen geben. Ihr spezialisiert euch einzig durch den Aus- und Umbau eures Schiffs.

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Tags: Science-Fiction   Kickstarter  

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