Test Fist of the North Star 2: Der Manga-Prügler ist zurück

von Jens-Magnus Krause (04. Februar 2013)

Zwei Jahre nach dem ersten Teil veröffentlicht Prügel-Experte Tecmo Koei den zweiten Teil der Manga-Serie Fist of the North Star. Darin warten eine verlängerte Geschichte samt neuem Kampfsystem.

Ihr kämpft euch erneut mit Kenshiro durch Gegnerhorden.Ihr kämpft euch erneut mit Kenshiro durch Gegnerhorden.

Zum 30-jährigen Geburtstag der Manga-Serie Fist of the North Star erscheint mit Fist of the North Star - Ken's Rage 2 die Fortsetzung des 3D-Prügelspiels. Und obwohl es einige Verbesserungen gibt, wartet die erste Enttäuschung direkt zu Beginn des Karrieremodus': Im Legend Mode kennt ihr die Hälfte der erzählten Geschichte bereits aus dem ersten Teil. Nur wenige neue Level erweitern die Handlung.

Im ersten der vier Kapitel namens Die Legende von Roah spielt ihr also wieder Protagonist Kenshiro. Er ist einer der vier Hokuto-Brüder, beherrscht die Hokuto-Schinken-Kampfkunst und möchte seinen Erzrivalen Raoh vernichten. In einer vom Atomkrieg zerstörten Welt regieren Banden, die euch nicht leiden können. Das alles ist wenig einfallsreich von Koei.

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So spielt sich Fist of the North Star 2

Immerhin beschäftigt sich Fist of the North Star 2 auch mit der zweiten Hälfte des Mangas. In den drei weiteren Kapiteln des Karrieremodus' erlebt ihr alles, was nach dem finalen Kampf zwischen Kenshiro und Raoh passiert.

Trotz Charakteren fehlt es an Charakter

So erlebt ihr, wie die Charaktere Bat und Rin den Frieden nach Kenshiros Ruhestand erhalten wollen und mit einer ganzen Armee die Schwachen beschützen. Oder ihr versucht mit Kenshiro, die entführte Rin zu retten.

Spezialattacken führt ihr via Knopfdruck aus. Die Steuerung ist simpel.Spezialattacken führt ihr via Knopfdruck aus. Die Steuerung ist simpel.

Das fortwährende Problem des Spiels ist: es kommt keine Stimmung auf. Dazu tragen auch die Zwischensequenzen bei. Diese erscheinen zwar konsequent Bild für Bild im Manga-Stil, allerdings wirken sie dadurch leblos, langwierig und vor allem bewegungslos - was auch für die Lippen der sprechenden Charaktere gilt. Es gibt weder Überraschungen noch emotionale Momente, in denen ihr mitfühlt.

Trotz oder gerade wegen der Fokussierung auf die Geschichte, fehlt es auch den Kämpfen an Charakter. Abwechslung ist hier ein Fremdwort. Es kommt zu leichten Kämpfen gegen wenige Bandenmitglieder, schweren Kämpfen gegen hunderte Gegner und eingestreuten Boss-Kämpfen. Kurzum: Eindimensionalität herrscht vor.

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Tags: Anime   Singleplayer  

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