Test Table Top Racing: Raserei im Kleinformat

von David Ulc (20. Februar 2013)

Die Faszination an Spielzeugautos reißt nie ab: In Table Top Racing setzt ihr euch hinter das Steuer eines Miniaturautos und fahrt durch Kinderzimmer und andere mit Nippes gefüllte Strecken.

Das passiert oft: ihr führt und landet innerhalb einer Kurve auf dem letzten Platz.Das passiert oft: ihr führt und landet innerhalb einer Kurve auf dem letzten Platz.

Realismus und lizenzierte Strecken oder Rennvergnügen mit Extras: Table Top Racing ist eindeutig der letzteren Kategorie zuzuordnen. Ähnlich wie bei Micro Machines oder Micro Maniacs habt ihr es nicht mit gewähnlichen Rennstrecken zu tun: Wer wollte nicht schon immer einmal durch ein Kinderzimmer oder eine Hobbywerkstatt fahren?

Die kleinen Flitzer beschleunigen von alleine. Eure einzige Aufgabe ist es, zu steuern und hin und wieder einen der auf der Strecke liegenden Gegenstände zu benutzen. Das sind wenige wie der obligatorische Turbo oder eine Mine. Auch die Streckenzahl läst zu wünschen übrig; im Laufe der vier Meisterschaften kennt ihr die Strecken in und auswendig. Die vielen Herausforderungen wie Zeitrennen, Fahren ohne Extras etc. täuschen nicht darüber hinweg.

Mit jedem Sieg könnt ihr eure gewonnenen Münzen in das Aufrüsten eures Autos investieren. Mehr Beschleunigung, neue Lackierung, nichts Ungewöhnliches. Doch diese Funktion verleiht Table Top Racing ein wenig spielerische Tiefe. Anhänger der Micro-Machines-Reihe werden hiermit eine kurze Freude haben, der Rest kann jedoch kaum etwas damit anfangen.

Table Top Racing:

Fakten:

  • 8 Strecken
  • 10 aufrüstbare Autos
  • 4 Meisterschaften
  • sehr wenig Waffen und Extras
  • Spielablauf monoton mit anspruchsloser Steuerung

Meinung von David Ulc

Wie sehr liebte ich früher Micro Machines oder auch das verwandte Micro Maniacs. Die Idee, mit Miniaturautos oder kleinen Männchen über unkonventionelle Strecken wie Schreibtische oder Gärten zu heizen war wunderbar originell. Das bleibt bei Table Top Racing jedoch auf der Strecke. Trotz schicker Grafik fehlt mir spielerisch der Anreiz.

Die Autos sind zu ähnlich und die Strecken zu langweilig gestaltet. Hier hätte ich mir außergewöhnlichere Strecken gewünscht mit mehr Abwechslung. Die Vorlage bietet doch gerade das Potenzial, das herkömmliche Rennspiele nicht besitzen. Doch all das wäre nicht so dramatisch, hätte ich wenigstens ausreichend Gegenstände wie bei Mario Kart - ein Turboschub, eine Elektro-Motorbremse, eine Zielsuchrakete und eine Mine sind zu wenig. Ein typischer Fall von gut gemeint und bescheiden umgesetzt.

69

meint: Nett aufgemachte Spaß-Raserei mit lustigen Rennstrecken, aber einfallslosen Wettrennen. Table Top Racing ist nicht das gewünschte neue Micro Machines.

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Tags: Singleplayer  

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