Test Blue Stinger

von Christian Ladewig (02. Oktober 2000)

Blue Stinger ist zwar schon seit dem 14. Oktober im Handel erhältlich, trotzdem wollen wir uns das Horror-Adventure Spiel genauer ansehen und Dich über Stärken und Schwächten des Spiels informieren!

In Blue Stinger spielt Ihr entweder ein im Urlaub befindliches Mitglied der Especial Sea Rescue mit dem Namen Eliot G. Balllade oder Dogs Bower, ein Kapitän, der während des Spiels erscheint. Man kann die Charaktere jederzeit wechseln, was auch immer hilfreich ist. Hat Eliot keine Munition mehr, kann man schnell Dogs anwählen, um mit seiner Armbrust die Gegner in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Gegner lauern an jeder Ecke, um den Spieler an der Auflösung des Rätsels um die Insel und der blauen Kreatur zu hindern.

Dabei fängt das Spiel so harmlos an. Elliot und sein Freund Tim sind mit einen Boot aufs Meer herausgefahren, um ein wenig zu entspannen. Als plötzlich aber ein Meteor auf der Insel einschlägt und die ganze Bevölkerung der Insel zu Zombies verwandelt, ist der Urlaub für Elliot schnell vorbei. Jetzt heißt es nur noch retten, was zu retten ist. Doch da ist noch diese blaue Kreatur und die ganzen Zombies. Gegen letztere findet sich schnell eine Lösung: Mit vielen verschiedenen Waffen kann man die Zombies in die Flucht schlagen!

Das Spielprinzip erinnert stark an Resident Evil (Playstation), wobei es trotzdem große Unterschiede gibt. Bei Blue Stinger spielt man in der Third Person-Perspektive, die manchmal für etwas Verwirrung sorgt. Die Steuerung ist aber flüssig und leicht zu erlernen. Per einfachem Knopfdruck läßt sich eine der Waffen abschießen. Durch die manchmal etwas verwirrenden Kamera-Positionen wird das Steuern des Charakteres etwas schwerfällig und verleiht nicht das richtige Spielgefühl, wie es andere Spiele aus diesen Genre übermitteln.

In Sachen Grafik ist Blue Stinger in der oberen Mittelklasse zu finden. Die Grafik ist sehr flüssig und fällt durch viele Explosionen stark auf. Die Umgebungen sind nicht ganz so düster wie beim Capcom-Gegner. An manchen Stellen könnte man sogar denken, man ist im falschen Spiel. Durch die vielfältigen Umgebungen wird Blue Stinger nicht langweilig, desweiteren tragen sie zur Orientierung bei.

Der Sound sowie die Hintergrundmusik ist ganz akzeptabel, doch steuert die Hintergrundmusik nichts zur Atmosphäre bei und verleiht somit nicht die Spannung wie andere Spiele. Die Soundeffekte sind dafür ganz nett. Man hört, wie die Patronenhülsen auf den Boden fallen und wie sich Zombies langsam heranschleichen.

Fans der Kleinstadt Raccoon City werden von Blue Stinger etwas enttäuscht sein, aber trotzdem nach einer Weile seinen Spaß daran haben. Für alle andere ist Blue Stinger ein guter Kauf und sollte mindestens einmal angespielt werden.

70

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