Test Omerta - City of Gangsters: Mafia-Boss auf Schusters Rappen

von Christine Donath (13. Februar 2013)

Das Gangster-Dasein ist nicht schwer? Iwo! Was alles schief gehen kann auf dem Weg zum Mafiaboss, zeigt das aktuelle Spiel der Tropico-4-Macher unfreiwillig deutlich.

Illustrierte Zwischensequenzen liefern zunächst einen positiven Eindruck.Illustrierte Zwischensequenzen liefern zunächst einen positiven Eindruck.

Einmal im Leben den Bösewicht spielen und ein verruchter Gangsterboss sein - das ist doch etwas, was viele Spieler reizt.

Omerta - City of Gangsters vermittelt euch anfangs noch den Eindruck, ihr wärt der Chef, der im verrauchten Hinterzimmer seines Verstecks Pläne und Strategien austüftelt, um die Konkurrenz aus der Stadt zu vertreiben. Wenn nötig, eben mit Gewalt.

Ihr befindet euch in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, mit wilder Musik und ominösen Spelunken an jeder Ecke. Die Prohibition, also das Verbot von Alkohol, ist euer größter Feind. Schmuggel von Bier und Likör sowie der schwarze Handel mit Feuerwaffen wird zu eurem täglich Brot.

Dass Simulationen dabei immer bedeuten, dass ihr viel klickt und mehr denkt als handelt, ist vollkommen normal. Dennoch macht Omerta - City of Gangsters einige Fehler, die den Spielspaß verderben oder ihn gar nicht erst aufkommen lassen.

Ein Immobilien-Simulator für ganz harte Gangster

Wie ein Gangster fühlt ihr euch hier nämlich absolut nicht. Egal, in welchem Stadtteil ihr euch befindet, ihr trefft niemals auf rivalisierende Banden oder ähnlich bedrohliche Feinde.

Kauft euch die richtigen Gebäude und ihr habt niemals Geldprobleme.Kauft euch die richtigen Gebäude und ihr habt niemals Geldprobleme.

Dadurch geht eine dauerhafte Herausforderung einfach verloren. Stattdessen ist euer Hauptanliegen, Immobilien im Auge zu behalten. Ob ihr die Karriereleiter hinauf- oder hinabsteigt, hängt nämlich ganz davon ab, ob ihr genug Kohle für neue Grundstücke zur Verfügung habt.

Denn von diesen hängt ab, ob die Bürger euch bewundern oder fürchten. Und davon wiederum ist euer Geldfluss zumindest teilweise abhängig. Nun ist Geld verdienen aber die einfachste Sache der Welt in Omerta - City of Gangsters. Mehr als ein bis zwei Brauereien, eine Kneipe und eine Suppenküche benötigt ihr oftmals nicht, um anfangs bereits Erfolg zu haben.

Und sobald ihr euch später einen gewissen Geldfluss gesichert habt, tauchen auch dort keine Probleme mehr auf. Was ihr mit dem Geld macht? Natürlich noch mehr Grundstücke erwerben! Was dachtet ihr denn?

Weiter mit: Verschwendetes Potential

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Tags: Singleplayer  

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