Preview Sniper - Ghost Warrior 2: Neuer Einsatz für Scharfschützen

von Marius Nied (08. Februar 2013)

Camper sind bei Ballerspielen oft nicht beliebt. In Sniper - Ghost Warrior 2 braucht sich dafür keiner zu schämen. Hier spielt ihr einen Scharfschützen. Mit vielen neuen Ideen der Entwickler.

Der Einsatz der sogenannten Kill-Cam fällt diesmal etwas spärlicher aus.Der Einsatz der sogenannten Kill-Cam fällt diesmal etwas spärlicher aus.

Der Vorgänger von Sniper - Ghost Warrior 2, der naheliegenderweise den Titel Sniper - Ghost Warrior trägt, überzeugte vor zwei Jahren im Test nicht recht. Entwickler City Interactive aus Polen schickt sich nun an, die damaligen Scharten auszuwetzen.

Der Nachfolger nutzt als Grafikgerüst die Cry Engine 3, die auch bei Crysis 3 zum Einsatz kommt. Das macht auf jeden Fall schon mal hellhörig. Wie aber steht es um andere Kritikpunkte wie die etwas flache Geschichte, die kurze Kampagne und die vielen Action-Passagen des Vorgängers?

Um diese Fragen zu klären hat spieletipps Entwicklerbesuch in der Redaktion. Aus Polen eingeflogen erklärte Produzent Michal Sroczynski, welchen Weg Sniper - Ghost Warrior 2 einschlägt: "Wir haben uns die Kritik der Anhänger zu Herzen genommen und versucht, den Sniper-Aspekt noch stärker zu betonen."

Ein wahrer Scharfschütze

Das allerwichtigste zuerst: Bei Sniper - Ghost Warrior 2 handelt es sich tatsächlich um ein Scharfschützenspiel. Ihr ballert euch also nicht in Call of Duty-Manier durch Gegnermassen, um ab und zu mal per Scharfschützengewehr einen Gegner abzumurksen. Auch die Waffen eurer Gegner könnt ihr nicht einsammeln, um mal kurz eine Maschinengewehrsalve loszupfeffern. Nein, hier geht es wirklich darum, eure Gegner auf Distanz per Zielfernrohr zu erledigen.

Das war dann wohl ein Volltreffer.Das war dann wohl ein Volltreffer.

Klar, immer ist das nicht möglich. Für diese Fälle habt ihr ein Messer und eine schallgedämpfte Pistole in eurem Inventar. Die kommen aber eher selten zum Einsatz.

Apropos Einsatz: Davon gibt es im Spiel zehn. Um genau zu sein zehn Levels, die auf drei Akte verteilt sind. Der erste Akt spielt auf den Philippinen, der zweite in Sarajevo, der dritte in den Bergen des Himalaja, auf tibetanischem Gebiet. Weitere Einsätze sollen als käufliche Downloads folgen.

Bei der Präsentation findet sich Held Cole Anderson zuerst im Urwald der Philippinnen wieder, um sich dann in einer Art Rückerinnerung im umkämpften Sarajevo des Jahres 1993 zu verlieren.

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