Test Aliens: Kein Borderlands im Weltraum

von Jens-Magnus Krause (12. Februar 2013)

Dieses Spiel lehrt euch das Fürchten! Als US-Soldat kämpft ihr nach den Geschehnissen der Kinofilme weiter gegen eine Überzahl fieser Aliens.

In Aliens - Colonial Marines wehrt ihr euch gegen Alien-Horden.In Aliens - Colonial Marines wehrt ihr euch gegen Alien-Horden.

Die Planung an Aliens - Colonial Marines liegt lange zurück. Im Grunde genommen 12 Jahre. Damals noch als PS2-Spiel von EA in der Mache, dann aber wieder eingestellt, hat Hersteller Sega die Rechte übernommen. Und Colonial Marines im Dezember 2006 neu angekündigt.

Sieben Jahre danach erscheint es endlich unter Federführung der Borderlands 2-Macher Gearbox. Die Handlung setzt nach den Geschehnissen aus James Cameron's Aliens - Die Rückkehr an.

Ihr steckt in der Haut von Corporal Christopher Winter, einem Soldaten der Marine-Infanterie. Eure Aufgabe: Als Teil eines Rettungsteams sollt ihr das Verschwinden von Ellen Ripley, der Hauptdarstellerin der Filme untersuchen.

Ihr letzter Aufenthaltsort: die U.S.S. Sulaco. Das Raumschiff, in dem sich Ellen Ripley am Ende des zweiten Films auf dem Weg zur Erde befindet.

Nah dran an der Film-Vorlage

Eines gelingt Entwickler Gearbox direkt zu Beginn des Spiels: Schulter an Schulter mit der erfolgreichen Film-Reihe zu stehen. Nicht nur durch die Original-Schauplätze wie das Raumschiff Sulaco oder LV-426 - dem Planeten, auf dem eine Marine-Kolonie im zweiten Film Alien-Eier entdeckt und diesen Fund nicht überlebt. Sondern auch, weil sie jedes noch so kleine Detail-Chrakteristikum der Serie peinlich genau berücksichtigen.

Ihr seid Corporal Christopher Winter, einen Soldaten der Marine-Infanterie.Ihr seid Corporal Christopher Winter, einen Soldaten der Marine-Infanterie.

Bestes Beispiel: die Umgebungen. Diese sehen nicht nur so aus wie in den Filmen, sie klingen auch so. Es entsteht ein konstantes Gefühl der Furcht, zum Beispiel durch die immer präsenten hörbaren Fußschritten auf nassem Stahl.

Der Original-Soundtrack von James Horner untermauert die bedrückende, dunkle und feindselige Atmosphäre des Spiels mit seiner Orchester-Musik.

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