Vorschau Destiny - Nur noch online - Spielwelt statt Spielzimmer

Nur noch online - Spielwelt statt Spielzimmer

Doch was für eine Art Spiel stellt Destiny genau dar? Nun, ihr werdet aus der Ego-Perspektive auf Gegner ballern. Also wird es wie Halo ein klassischer Ego-Shooter, oder? Nein, eben nicht. Es wird ein Online-Shooter. Ihr müsst sogar dauerhaft online sein, falls ihr Destiny spielen wollt. Harter Tabak für Leute ohne oder mit schlechtem Internet-Zugang. Das würde allerdings gut zum Gebrauchtspiele-Hass von Sony & Co passen.

Bungie lockt mit versunkenen Architekturen (Konzeptzeichnung).Bungie lockt mit versunkenen Architekturen (Konzeptzeichnung).

Wobei Bungie den Begriff "MMO" (Massive Multiplayer Online, also ein Online-Spiel für viele Mitspieler) gerne vermeiden will. Erst auf mehrfache Nachfrage rückt Geschäftsführer Pete Parsons mit folgender Erklärung heraus: "Es gibt viele Dinge, die wir von MMOs gelernt haben. Für uns ist Destiny aber die nächste Evolutionsstufe in diesem Genre."

Böse Weltraum-Zombies im Solarssytem

Die nächste Evolutionsstufe also mal wieder. Wie genau ihr mit euren Mitspielern interagiert, verrät Bungie derzeit noch nicht im Detail. Es soll allerdings ein Handelszentrum und gewisse Kampfgebiete geben, wo ihr Allianzen schmieden könnt. Gestaltungsleiter Joseph Staten erzählt von einem Einsatz, bei dem ihr gemeinsam mit einem Freund loszieht. Während eines Kampfs taucht eine Jägerin im Geschehen auf. Er fügt sie daraufhin seiner Truppe hinzu. Am Ende findet jeder eine exotische Waffe und ist glücklich. So schnell und unkompliziert soll das funktionieren.

Die Vex, eine gegnerische Roboterarmee (Konzeptzeichnung).Die Vex, eine gegnerische Roboterarmee (Konzeptzeichnung).

Bungie baut aktuell also an einer komplexen Welt, keinem neuen Schlauchgeballer. Die soll auch später noch stetig wachsen. Als Grenze dient das Solarsystem, dazwischen liegen Abenteuer auf dem Mars, der Venus bis hin zum Saturn. In der Zukunft, in der Destiny spielt, ist die Erde verwüstet. Der Künstlerische Leiter Christopher Barrett zeigt Chicago als Sumpflandschaft, um die Aussage zu untermauern. Dreh und Angelpunkt scheint offenbar die letzte große Stadt der Menschheit zu sein, zu deren Wächtern ihr zählt.

Allerdings sind die Menschen nur ein kleiner Teil der All-Bevölkerung. Barrett zeigt rätselhafte Pyramidenschiffe und Bilder von surrealen Orten. Auch zeitreisende Roboter und "Böse Weltraum-Zombies" - "Das ist nicht ihre offizielle Bezeichnung", fügt Barrett an.

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Tags: Science-Fiction   Online-Zwang   Multiplayer   Koop-Modus  

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