Assassin's Creed 3 - Tyrannei von George Washington im Test - Erstmal Tee trinken

(Special)

Die Wölfe stehen eurem Helden zur Seite.Die Wölfe stehen eurem Helden zur Seite.

Erstmal Tee trinken

Doch was ist so neu an "die Schande"? George Washington hat sich in einen grausamen Alleinherrscher verwandelt, die Mutter des Helden lebt wieder und das Grenzgebiet ist ein noch archaischeres Schlachtfeld voll blutrünstiger Washington-Schergen.

Neu sind einige Fähigkeiten Ratohnhaké:tons, die ihn ein eine Art Superheld verwandeln. Da er im Verlauf der Episode durch eine persönliche Begegnung mit dem Monarchen feststellt, dass Washington zu stark ist, um ihn im normalen Gefecht besiegen zu können, benötigt er neue Mittel. Was tut er, um die zu bekommen? Abwarten und Tee trinken?

Tatsächlich, genau das tut er. Seine Mutter warnt ihn zwar vor der Einnahme des Tees der großen Weide, eine alte Medizinfrau überzeugt ihn jedoch, dass er nur mit Hilfe dieses Heißgetränks den wahnsinnigen König aufhalten kann.

Der Tee schickt den Helden auf eine Art Seelenreise, die die Entwickler der indianischen Mythologie entlehnt haben. In einer schneeweißen Umgebung findet der Teetrinker seine "Seelentiere", nämlich Wölfe. Und die versorgen Ratohnhaké:ton mit Fähigkeiten, die es so in der Assassin's Creed-Reihe noch nie gegeben hat.

Beim sogenannten Wolfsmantel handelt es sich um eine Art Tarnkappe. Ihr könnt euch unsichtbar unter den Feinden bewegen.Beim sogenannten Wolfsmantel handelt es sich um eine Art Tarnkappe. Ihr könnt euch unsichtbar unter den Feinden bewegen.

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Die neuen Fähigkeiten

Nachdem Ratohnhaké:ton von seinem Trip wiedergekehrt ist, besitzt er zwei neue Fähigkeiten. Zum einen kann er ein Rudel Wölfe herbeirufen, die daraufhin seine jeweiligen Gegner reißen. Das erinnert ein bißchen an die herbeigerufenen Assassinen in Assassin's Creed - Brotherhood.

Zum anderen besitzt er den sogenannten Wolfsmantel, kein Mantel im Wortsinne, sondern eine Fähigkeit, die den Helden unsichtbar werden lässt. Nur Hunde wittern ihn noch, ansonsten ist es ihm möglich, feindliche Gebiete ungesehen zu infiltrieren. Das erinnert ein wenig an den Nano-Suit bei Crysis oder die Tarnanzüge in Tom Clancy's Ghost Recon Future Soldier. Ob das allerdings zu einem Assassinen passt, ist die andere Frage.

Diesen Widerspruch umgehen die Entwickler aber, indem sie durch die Traumsituation den Assassinen-Hintergrund verschwinden und Connor wieder zum indianischen Ratohnhaké:ton werden lassen. Wohlmeinende Kritiker sehen dadurch die Figur und das Spielprinzip erweitert. Etwas gehässigere Stimmen könnten sagen, dass das Spiel durch die neuen Fähigkeiten noch leichter gerät, als es in der Hauptkampagne ohnehin schon ist.

Im Verlauf der nächsten beiden Episoden des DLCs erlernt das Halbblut noch weitere Fähigkeiten. Es ist auf jeden Fall zu hoffen, dass sich auch die Gegner diesen Fähigkeiten anpassen, so dass die Jagd auf den Tyrannen Washington nicht zum Spaziergang verkommt.

Weiter mit: Auf dem Kriegspfad gegen Washington

Tags: Singleplayer  

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