Vorschau Final Fantasy 14 - Realm Reborn: Mit Freude angespielt

von Thomas Nickel (28. Februar 2013)

Final Fantasy 14 war ein Debakel für Square Enix. Die Neuauflage A Realm Reborn soll dieses Jahr alles besser machen. Fünf Jahre später geht das Abenteuer weiter.

Bei Square Enix in London wird kräftig gezockt.Bei Square Enix in London wird kräftig gezockt.

Mit Final Fantasy 14 hat sich Square Enix im Jahr 2010 wirklich ein Ei gelegt. Trotz aller Kritik aus der Beta-Phase veröffentlichten die Japaner das große Online-Rollenspiel in einer indiskutablen Fassung voller Fehler, spielerischer Anachronismen und technischer Probleme. Das Spiel wa reinfach noch nicht fertig. Dementsprechend unzufrieden waren viele Käufer und Anhänger von Final Fantasy.

Square Enix versuchte, das Problem in den Griff zu kriegen und setzte nicht nur die laufenden Abokosten aus, sondern schob auch Update um Update nach. So richtig gefruchtet hat das trotzdem nicht.

Jetzt machen die Japaner Nägel mit Köpfen: Das erste Abenteuer in Eorzea, der Welt von Final Fantasy 14 wurde mit einem Knall beendet und mit Final Fantasy 14 - A Realm Reborn erscheint eine komplett überarbeitete, fast von Grund auf neu erstellte Quasi-Fortsetzung des glücklosen Erstlings. Den durfte spieletipps nun ausprobieren.

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Die Wiedergeburt von Final Fantasy 14 als A Realm Reborn

Und schon beim Anspielen der aktuellen Beta-Fassung in London war schnell klar, dass Square Enix aus seinen Fehlern von 2010 gelernt hat. Endlich scheint Final Fantasy 14 sein Spielspaß-Potenzial zu entfalten.

Alles wird gut?

Im direkten Vergleich mit der Version 1.0 hat sich tatsächlich viel getan. Es folgt eine kleine Lobhudelei, die das Spiel aber auch verdient. Das beginnt bei der Grafik. Die Städte sind detailreicher, das Wasser wirkt lebendiger. Ehemals leere, öde Szenarien sind auf einmal mit Leben gefüllt und auch all die verschlossenen Gebäude der Ur-Fassung könnt ihr betreten. Selbst die Musik, einer der wenigen Höhepunkte der alten Version, wurde ausgetauscht.

Das MMO lockt mit hübschen Charakteren.Das MMO lockt mit hübschen Charakteren.

Die Steuerung fühlt sich jetzt griffig an, die Menüs und die Aktionsleiste sind anwenderfreundlicher platziert. Besonders interessant ist dabei die neue Pad-Steuerung: Square Enix scheint es geschafft zu haben, die komplexen Kontrollen des Online-Rollenspiels sauber und ohne Kompromisse auf einen klassischen Dual-Shock 3-Controller zu übertragen.

Die Konsolenfassung durfte allerdings noch nicht selbst gespielt werden, aber die gezeigten Konzepte wirkten durchdacht.

Der Anfang spielt sich leicht

Die ersten Spielstunden vergehen mit der spielbaren PC-Version dann auch wie im Flug. Kaum sind die ersten paar einfachen Aufgaben in der Waldsiedlung Gridania erledigt, ist eure Figur schon ein paar Level aufgestiegen und kann sich guten Gewissens mit den kleinen Ungeheuern vor den Toren Gridanias anlegen: Aggressive Pilze, bissige Eichhörner und rundliche Riesen-Marienkäfer bedrohen auch neue Helden wenig.

Auch die Welt kann sich wirklich sehen lassen.Auch die Welt kann sich wirklich sehen lassen.

Aber natürlich gibt das Spiel schon bald Gas und setzt euch größere Brocken vor. Die erledigt ihr am besten in den zahlreichen Aufgaben. Bringt ein paar Gegenstände zum Außenposten, erledigt fünf Monsterpilze, sammelt Werkzeuge in einer Höhle, besorgt euch bessere Ausrüstung. Der Einstieg gestaltet sich mühelos und im Rahmen der ersten Missionen bringt euch das Spiel auch direkt alle Feinheiten der Menüführung und der Steuerung bei.

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Tags: Online-Zwang   Fantasy   Multiplayer   Koop-Modus  

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