Test Crysis 3 - Der Predator-Bogen: Schick, aber übermächtig

Der Predator-Bogen: Schick, aber übermächtig

Eine der Neuerungen in Crysis 3 ist der sogenannte Predator-Bogen. Den überreicht euch euer Kumpane Psycho recht früh im Spiel. Er erklärt: Das Gerät verbindet sich mit eurem Anzug, kann ein Rhinozeros mit einem Schuss töten und lässt euch selbst nach einem Schuss noch den Tarnmodus eures Anzugs aufrechterhalten. Fortan könnt ihr unsichtbar durch ganze Passagen schleichen und einen Gegner nach dem anderen umholzen.

Wie alle Waffen ist auch der Bogen modifizierbar. Die Spezial-Pfeile haben es in sich.Wie alle Waffen ist auch der Bogen modifizierbar. Die Spezial-Pfeile haben es in sich.

Schnell ist aber klar: Der Bogen ist gut gemeint vom Entwickler Crytek, aber viel zu stark. Er ersetzt praktisch ein starkes Scharfschützengewehr und belegt als Spezialausrüstung nicht einmal einen eurer zwei Waffen-Plätze. Seine einzige Schwäche sind die begrenzten Pfeile: Maximal neun habt ihr im Köcher. Das macht aber gleich die Tatsache wieder wett, dass ihr Pfeile von getöteten Gegnern wieder einsammeln dürft.

Zu euren normalen Pfeilen erhält der Bogen noch drei Spezial-Pfeilarten. Darunter etwa der Schockpfeil, der Gegner per Stromentladung ins Jenseits schickt - besonders effektiv gegen Gegner im Wasser. Dass ihr Pfeile übrigens in speziellen Munitionskisten findet, ist seltsam. Keiner eurer Gegner nutzt einen Bogen. Warum bunkern die also Munition dafür?

Die Handlung: recht flach, dafür unterhaltsam

Die Handlung von Crysis 3 gewinnt, wie auch die der Vorgänger, keinen Oscar. Allerdings ist sie Crysis 2 ein Stück voraus. Im Laufe des Spiels erlebt ihr einige interessante, wenn auch nicht sonderlich unerwartete Wendungen. Euer Ex-Kamerad Psycho macht euch mit einem kleinen Trupp von Rebellen bekannt, die nicht so recht wissen, was sie von euch halten sollen. Immerhin seid ihr eine wilde Mischung aus Mensch, Maschine und Ceph.

Psycho hatte eine Idee: Auf einem explosiven Zugwagon an Dutzenden Gegnern vorbei rasen. Ob das gut ausgeht?Psycho hatte eine Idee: Auf einem explosiven Zugwagon an Dutzenden Gegnern vorbei rasen. Ob das gut ausgeht?

Psycho hingegen, loyal wie eh und je, lässt euch dann und wann schmunzeln. Auch ohne seinen Nano-Suit will er stets seine Qualitäten als echter Kerl unter Beweis stellen. So drückt er etwa unter größten Mühen eine Stahltür auf, die ihr locker auseinander treten könntet. Auf euer Angebot, ihm zu helfen, kommt nur ein "Verpiss' dich!" zurück.

Eure Spielfigur Prophet ist inzwischen übrigens richtig redselig. Das verleiht ihm einiges mehr an Charakter, als es noch in Crysis 2 den Schein hatte. So fällt es leichter, euch in den anonymen Supersoldaten hineinzuversetzen.

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Tags: Singleplayer   Science-Fiction   Multiplayer  

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