Test Tomb Raider - Durch die Jagd bessere Fähigkeiten und Waffen

Durch die Jagd bessere Fähigkeiten und Waffen

Die relativ offene Spielwelt besitzt zwar Flora und Fauna, allerdings keine besonders spektakuläre. Ihr trefft unter anderem Wölfe, Hasen, Hirsche und Hühner, findet auch mal eine Pflanze - das war's. Am Anfang des Spiels knurrt Lara kräftig der Magen, weshalb das Spiel euch dazu auffordert einen Hirsch zu erlegen. Die Vermutung liegt nun nahe, dass ihr eure Spielfigur wie in Metal Gear Solid 3 - Snake Eater regelmäßig mit Nahrung versorgt. Allerdings greift ihr in den durchschnittlich zwölf Stunden Spielzeit nicht erneut zu Messer und Gabel. Stattdessen bringt euch die Jagd etwas anderes ...

Lara dezimiert trotz weinendem Auge die Tierwelt der Insel.Lara dezimiert trotz weinendem Auge die Tierwelt der Insel.

Es lohnt sich im Spiel, den tierischen Bewohnern der Insel im Minutentakt das Leben auszublasen - besonders natürlich wenn sie euch ans Leder wollen. Warum? 1. Ein gezielter Schuss bringt euch zusätzliche Erfahrung. Die investiert ihr nach einem Levelaufstieg in einen von drei Fertigkeitskategorien. Somit erhöht ihr beispielsweise eure Munitionskapazität.

2. Wenn ihr eure Beute ausweidet, erhaltet ihr dadurch Punkte für sogenanntes Bergungsgut. Die bekommt ihr auch, wenn ihr herumstehende Kisten plündert. Dabei handelt es sich um die einzige "Währung" im Spiel. Mit den Bergungspunkten verbessert ihr eure Waffen. Zum Beispiel verpasst ihr eurem Bogen verstärkte Wurfarme, wodurch das Tötungswerkzeug mehr Schaden anrichtet.

Allgemein bleibt das Waffen- und Verbesserungssystem angenehm simpel und überschaubar. Trotzdem motiviert es die Insel komplett zu erkunden und sich auch schwer bewaffnet den Gegnern zu stellen.

Unterhaltsames Versteckspiel mit versteckten Gräbern

Auf der Insel sind zahlreiche Gegenstände versteckt. Darunter Reliquien, Tagebücher, Geocaches und sonstiges Gedöns, das ihr eigentlich nicht braucht. Sie zu suchen stellt einen weiteren Aspekt des Spiels dar, der noch ein paar Stunden Spielzeit rauskitzelt. Dabei erhaltet ihr Zusatzinformationen über eure Verfolger sowie die Kultur des ehemaligen Inselvolks.

Die ausgestorbene Zivilisation hat zahlreiche Spuren hinterlassen.Die ausgestorbene Zivilisation hat zahlreiche Spuren hinterlassen.

Als Archäologin freut ihr euch natürlich über alles was im Dreck verborgen liegt. Grund dazu gibt es, denn auch hier winkt zusätzliche Erfahrung sowie Bergungsgut. Der Weg zu den Schätzen ist oftmals mit kleinen Rätseln oder Hürden verbunden. Einige davon lassen sich erst im späteren Spielverlauf lösen, da euch das nötige Werkzeug fehlt. Dank der Schnellreisefunktion gelangt ihr fix zu schon erforschten Orten und nehmt sie anschließend erneut unter die Lupe.

Eine Besonderheit stellen die sieben versteckten Gräber dar. Die enthalten einzigartige Waffenteile, die ihr nach einem (meist leichten) Rätsel einsackt. Gerade hier wäre es möglich gewesen, euch mehr schwitzen zu lassen. Aber Tomb Raider bleibt durchweg einfach.

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