Test Metal Gear Rising - Revengeance: Raiden gibt Vollgas

von Lukas Löhr (08. März 2013)

Wenn Kojima mit dem Entwickler von Vanquish und Bayonetta an einem Ableger Metal Gear Solid arbeitet, wird wenig geschlichen. Metal Gear Rising - Revengance ist schnell, brutal und abgehoben.

Viel Freiheit beim Zerschneiden von Gegnern.Viel Freiheit beim Zerschneiden von Gegnern.

Metal Gear Rising - Revengeance spielt vier Jahre nach den Ereignissen aus Metal Gear Solid 4 - Guns of the Patriots. Hauptdarsteller Raiden arbeitet als Söldner für die private Militärorganisation Maverick Enterprises, um Geld für seine Familie zu verdienen. In einem unbekannten Land in Afrika, das sich gerade von einem Bürgerkrieg erholt, beschützt er den Präsidenten.

Die Militärorganisation Desperado Enterprises findet Frieden schlecht für ihr Geschäft und will den Präsidenten ausschalten. Beim folgenden Kampf verliert Raiden ein Auge, einen Arm und seinen Schützling. Das kann er nicht auf sich sitzen lassen. Raiden dürstet nach Rache und Gerechtigkeit.

Bei der Jagd nach den Drahtziehern wird Raiden immer wieder mit seiner Vergangenheit als Kindersoldat konfrontiert und fragt sich, ob seine Motive wirklich so edel sind, wie er es sich eingeredet hat. So viel zur Vorgeschichte, die als Grund für ein Hochgeschwindigkeitsgemetzel in Machart von Vanquish herhält.

Viel Action, wenig Schleichen

Das Spielgeschehen ist rasant und hektisch. Als Ninja-Cyborg rennt, springt und rutscht ihr durch die Levels und zerhackt Roboter und Cyborgs aller Größen und Formen. Um nicht komplett von den Serienwurzeln abzuweichen, könnt ihr bei Bedarf auch ein wenig Schleichen. Das heißt in diesem Fall aber nur, Gegnern mit einem Tastendruck direkt zu erledigen, ohne ihnen ins Blickfeld zu rennen.

Mit Aufwertungen verbessert Raiden seine Lebenspunkte und den Schaden seines Schwertes.Mit Aufwertungen verbessert Raiden seine Lebenspunkte und den Schaden seines Schwertes.

Der Fokus liegt ganz klar auf den schnellen Kämpfen. Ihr betretet ein abgesperrtes Gebiet, besiegt die anwesenden Gegner und dürft dann in die nächste Arena. Ihr steuert Raiden ähnlich wie die Genre-Kollegen DmC - Devil May Cry und Bayonetta. Ihr kombiniert also Sprünge sowie leichte und schwere Angriffen und zaubert so spektakuläre Angriffs-Kombinationen auf den Schirm.

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Tags: Uncut   Singleplayer   Hideo Kojima  

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