Test MGR - Revengeance - Mehr Waffen und Aufwertungen

Mehr Waffen und Aufwertungen

Die Vielfalt der Angriffe kommt durch zusätzliche Waffen. Granaten, Raketenwerfer, Erste-Hilfe-Pakete und ähnliches findet ihr in den Levels verteilt. Die sind in bestimmten Situationen nützlich, bis auf gelegentliche Notfall-Heilung aber mehr oder weniger zu vernachlässigen. Die Spezialwaffen passen sich hingegen wunderbar in das schnelle Kampfsystem ein. Nach jedem Endboss klaut ihr praktisch seine Waffe und könnt sie anschließend für Raiden freischalten und ausrüsten.

Ebenso verpasst ihr Raiden nach jedem Level Verbesserungen in Form von mehr Lebenspunkten, Schwertenergie, Waffenverbesserungen und Spezialfähigkeiten. Die bezahlt ihr mit Kampfpunkten, die ihr für besiegte Gegner, besondere Aktionen und abgetrennte rechte Hände bekommt. Weil in der Zukunft USB-Sticks scheinbar uncool sind und jeder Cyborg Daten in seiner rechten Hand speichert ...

Deutsche Version ungeschnitten

Metal Gear Rising - Revengeance ist in der deutschen Version ungeschnitten. Zwar ab 18 Jahren, aber ihr könnt mit dem Klingenmodus nach Herzenslust Melonen, Autos und Gegner in winzige Scheiben schneiden.

Auch wenn eure Gegner Cyborgs sind, fließt rote Farbe.Auch wenn eure Gegner Cyborgs sind, fließt rote Farbe.

Die Zerstückelung von Cyborgs und Robotern dient aber nicht nur der Belustigung von blutrünstigen 14-Jährigen, sondern ist eine wichtige Spielmechanik. Indem ihr zuerst mit Angriffen die Verteidigung der Gegner senkt, öffnet ihr verwundbare Punkte.

Wenn ihr dann im Klingenmodus diese Stellen abtrennt, legt ihr den Energiekern frei. Auf Knopfdruck greift sich Raiden diesen, absorbiert den Strom und heilt sich so selbst. Es ist also quasi chirurgische Präzision gefragt und keine blinde Gewalt - soweit man bei dem Dauergekloppe von so etwas sprechen kann.

Hübsch, laut und teilweise unübersichtlich

Trotzdem lassen es sich die Entwickler nicht nehmen, den ganzen Spaß mit möglichst vielen Details und Effekten möglichst genau darzustellen. Zerteilt ihr einen Gegner im Klingenmodus, spritzt, eine Menge Blutersatz (in Cyborgs fließt ja kein Pixelblut). Leichen explodieren dafür nach kurzer Zeit und verhindern so ausufernde Gewaltdarstellung.

Das Spiel sieht mit seinen Licht- und Farb-Effekten gut aus.Das Spiel sieht mit seinen Licht- und Farb-Effekten gut aus.

Ein paar Nachruckler in Videosequenzen und am Levelanfang lassen sich verschmerzen, die Kameraprobleme hingegen nicht. Je enger die Räume sind, desto umständlicher wird es, die Blickrichtung passend einzustellen. Das nervt besonders, wenn ihr auf einer großen Fläche an einer Kiste vorbei lauft und die Kamera auf einmal durchdreht. Das ist aber eher Ausnahme als Regel.

Die Soundeffekte und Musik schaffen eine packende Atmosphäre. Der rockige Stil unterstreicht das schnelle Spielgeschehen und das Platschen sorgt für ein befriedigendes Grinsen beim "Roboter zerteilen".

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Tags: Uncut   Singleplayer   Hideo Kojima  

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