Test Trapt - Seite 2

Eine gerade ausgelöste Bodenfalle, die den Gegner nach rechts katapultiertEine gerade ausgelöste Bodenfalle, die den Gegner nach rechts katapultiert

Grafisch überholt

Auslösen lassen sich die Fallen allerdings recht bequem. Man legt vorher fest, welche Fallenart auf welchem der 3 Knöpfe des Controllers aktiviert wird. In der Spielansicht sieht man dann jeweils farbig und gut sichtbar hervorgehoben, an welchen Stellen die Fallen sind und ihre Auslösung erwarten. Die Animationen der Fallen sind toll. Leider aber auch nur die. Die Spielgrafik an sich ist schön... düster zumindest. Man sieht leider auffällig Ecken und Kanten. Das Spiel ist meines Erachtens grafisch überholt, wenn man sich vor Augen führt, wozu die Playstation 2 fähig ist. Die Hoffnung, dass die Videosequenzen das Spiel grafisch heben, wird teilweise enttäuscht. Zwar sind diese qualitativ besser als die Spielgrafik, aber nicht wesentlich. Um vieles besser als die Grafik ist der Sound des Spiels, der den gruseligen Charakter von "Trapt" gut ergänzt. Man stößt unter anderen auf Orgelmusik, die alleine schon für einen kalten Schauer sorgt, der einem über den Rücken fährt. Aber genau das passt auch zum Spiel. "Trapt" wird durch diverse Geräusche unterstützt, die bei angerichtetem Schaden von Allura und den Gegnern abgegeben werden. Diese passen auch gut in das gruselige Thema rein.

Allura beim Auslösen einer Deckenfalle (grün).Im Hintergrund rechts eine WandfalleAllura beim Auslösen einer Deckenfalle (grün).Im Hintergrund rechts eine Wandfalle

Grusel für die Ohren

Denn diese Geräusche schaffen es doch, die anscheinlich harmonische Ruhe durch die Schauermusik im Hintergrund jedes Mal zu durchbrechen und den Spieler somit zu erschrecken. Auch wird der Spieler in "Trapt" vielleicht erschrocken sein, wenn er die ersten Videosequenzen sieht und hört. Die Charaktere sprechen nämlich japanisch. Damit man aber dennoch versteht, worum es geht, wird ein englischsprachiger Untertitel eingeblendet. Gut ist, dass man viele dieser Videosequenzen durch Druck auf den Startknopf überspringen kann. Vor und nach jeder dieser Videosequenzen (und Kampfszenen) wird ein Bild einblendet, das einen darauf hinweist, dass gerade geladen wird. Dafür, dass die Videosequenzen so kurz sind, liest man diese Worte erstaunlich häufig. Wer das Spiel ein paar Stunden spielen möchte, sollte sich deswegen eine Teekanne daneben stellen. Zum Teetrinken kommt man hingegen nicht, wenn man in den Survivalmodus des Spieles geht. Wer einfach nur so Gegner erledigen möchte, der ist in diesem Modus bestens aufgehoben. Dieser existiert nämlich neben dem Storymodus. In diesem kann man sogar die Fallen benutzen, die man bereits im Storymodus verwendet.

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