Test Real Racing 3 - Menschliche Gegner

Menschliche Gegner

Verschiedene Rennarten sorgen für Abwechslung, doch vor allem die normalen Wettrennen bringen euch ins Schwitzen. Denn hier kämpft ihr euch vom Ende eines 22-köpfigen Fahrerfelds bis an die Spitze. Keine leichte Aufgabe, denn die Gegner fahren wie auf Schienen - Abdrängen ist hier nicht. Stattdessen enden Pistenrowdys regelmäßig in der Bande.

Die Fahrweise anderer Spieler dient als Vorlage für Gegner in der Karriere.Die Fahrweise anderer Spieler dient als Vorlage für Gegner in der Karriere.

Das Innovative dabei: Ihr tretet durchweg gegen menschliche Gegner an, allerdings nicht im direkten Duell. Stattdessen speichert Real Racing 3 die Zeiten aller Spieler und legt sie für das Gegnerverhalten zugrunde. Das "Time Shifted Multiplayer" oder kurz "TSM" genannte System bringt deshalb immer neue Rennverläufe, besitzt aber einen Haken.

Denn es hängt einiges vom Zufall ab, ob das Fahrerfeld mehr oder weniger talentiert agiert. Das macht einen Sieg öfter zur Glückssache. Zudem ist eine ständige Online-Verbindung nötig, denn sonst tretet ihr gegen die eingebaute Computerintelligenz an. Diese erweist sich als deutlich berechenbarer. Doch trotz der raffinierten Funktion des "TSM" gibt es keinerlei Mehrspieler-Modi, wo ihr direkt gegeneinander fahrt.

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Unnötig zeitintensiver Rennsport und der Haken an der Sache

Beim Kampf um den ersten Platz ist Blechkontakt unvermeidlich. Und der schmerzt bei Real Racing 3 besonders, denn jeder Schaden muss für Geld repariert werden - Scheinwerfer, Windschutzscheibe, Kühler oder Motor. Ihr könnt aber genauso mit einem beschädigten Auto weiterfahren, doch das kostet Leistung.

Wie im echten Leben: Die Wartung eures Wagen dauert und dauert und dauert.Wie im echten Leben: Die Wartung eures Wagen dauert und dauert und dauert.

Und hier steckt der nächste Haken, denn die Wagen verschleißen auch. Und Wartung kostet nicht nur Geld sondern auch Zeit. Der häufig erforderliche Ölwechsel dauert beispielsweise fünf Minuten, Bremsen zehn und der Motor satte 15 Minuten! Alternativ gebt ihr Goldmünzen aus, um sofort zu reparieren. Diese seltenere Währung erhaltet ihr aber nur mittels Stufenanstiegen oder per In-App-Kauf. 10 Münzen erwerbt ihr für 1,79 Euro. So treiben die Macher ihr Geld im vermeintlich kostenlosen Spiel wieder ein. Habt ihr Geduld, wartet ihr ab oder rast mit einem anderem Wagen aus eurem Fuhrpark weiter.

Ebenso ratsam ist eine umsichtigere Fahrweise, die Wartungszeit und Geld spart. Doch selbst der Autokauf kostet nicht nur Spielwährung, sondern auch Zeit. Nicht selten wartet ihr quälende Minuten, bis euer Wunschwagen geliefert wird. Habt ihr die Nachrichtenfunktion eingeschaltet, informiert euch zumindest euer Mobilgerät sobald euer Fuhrpark wieder bereit ist.

Noch ein Tipp: Bevor ihr das Spiel beendet, solltet ihr nötige Wartungen, Käufe und Reparaturen unbedingt ausführen. Das spart euch Zeit, wenn ihr später wieder an den Start geht.

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