Test Dynasty Warriors 7 - Empires - Unübersichtliche Menüs und wenig Abwechslung

Die Menüs fallen durch zwei Dinge negativ auf. Sie sind hässlich und auf Englisch. An beiden Tatsachen könnt ihr nichts ändern. Die Entwickler setzen auf einen kargen Grafikstil und halten anscheinend nichts von einer deutschen Sprachausgabe. Schade für Englischmuffel, denn das Spiel bleibt ihnen verwehrt.

Was für schicke Menüs das doch sind.Was für schicke Menüs das doch sind.

In aufploppenden Texten erklärt euch das Spiel alle Aktionen. Meist folgt darauf wieder ein Menü, das euch etliche Auswahlmöglichkeiten zur Hand gibt. Selbst die vorangegangenen Erklärungen helfen euch am Anfang wenig, die Menüs zu verstehen.

Das liegt einerseits an den teilweise zu komplizierten Formulierungen, andererseits an der Fülle der Möglichkeiten. Es dauert eine Weile, den Sinn aller Untermenüs zu verstehen und mit ihnen anständig zu agieren. Ein absolutes Wirrwarr. Die Menüführung von Far Cry 3 oder The Elder Scrolls 5 - Skyrim ist nichts dagegen!

Königsaufgaben mit Folgen

Habt ihr euch durch die Menüs gekämpft, könnt ihr endlich König sein. Allerdings dürft ihr dann nicht die Füße hochlegen. Es heißt, Politik zu betreiben und die Wirtschaft im Auge zu behalten.

Im Spiel trefft ihr Entscheidungen, die nicht jeder gutheißt.Im Spiel trefft ihr Entscheidungen, die nicht jeder gutheißt.

Ihr gebt euren Bürgern zusätzlich Geld oder erhebt Steuern. Oder ihr kümmert euch um eure Armee, stockt den Waffenvorrat auf und trainiert sie. Geht euch das nicht zu weit, könnt ihr mit benachbarten Regionen Allianzen eingehen oder heiraten.

All eure Entscheidungen spiegeln sich in eurem Ruhm wider. Das Ansehen stellt die Charaktereigenschaft des Herrschers dar und hilft euch, spezielle Fertigkeiten und Strategien zu erlernen. Als gütiger König heilt ihr die Verletzungen eurer Truppen, während böse Herrscher Hinterhalte legen.

Übrigens bietet euch das Spiel auch Charakterklassen an, bei denen ihr nicht regieren müsst. Ihr erhaltet dafür Aufträge und schmeißt euch ins Kampfgeschehen. Action-Liebhabern gefällt das sicherlich mehr.

Kämpfe ohne Abwechslung

Die Kämpfe verlaufen wie in jedem anderen Dynasty-Warriors-Spiel. Es kommen Tausende von Gegnern auf euch zu und einer ist dümmer als der andere.

Was für ein Prachtkerl er doch ist!Was für ein Prachtkerl er doch ist!

Sie schlagen mit identischen Angriffen auf euch ein und ihr wehrt euch mit typischem Knöpfchendrücken. Anspruchsvoll sind die Kämpfe nur in den höheren Schwierigkeitsgraden, in denen eure Truppen wie die Fliegen sterben und sich auch eure Gesundheit schnell leert.

Trotzdem macht ihr dann nichts anderes als zuvor. Ihr haut auf die Knöpfe und behaltet eure Gesundheitsanzeige und die Moral der Truppe im Auge.

Vielleicht stürmt ihr nicht wie von der Tarantel gestochen in die Feinde und nutzt dafür hin und wieder Taktiken wie die Errichtung von Abwehranlagen. Aber auch dieses Vorgehen begegnet euch in jedem Kampf. Abwechslung gibt es hier keine, wodurch die Gefechte schnell eintönig sind.

Weiter mit: Retro-Optik und leere Online-Kämpfe

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Tags: Singleplayer   Multiplayer   Fantasy  

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