Preview Shroud of the Avatar: Richard Gariott will Ultima fortsetzen

Mit dem Rollenspiel Shroud of the Avatar - Forsaken Virtues meldet sich Ultima-Erfinder und Weltraum-Tourist Richard Garriott zurück. Wir sprachen mit ihm über seine Zukunftspläne.

Klassische Rollenspiele beinhalten selbstverständlich auch Skelettkrieger.

So richtig verkaufsfördernd klingt der globige Name Shroud of the Avatar - Forsaken Virtues nicht. Doch der Name Richard Garriott zieht. Bei Kickstarter rennt Shroud of the Avatar mit Riesenschritten auf die veranschlagte Million Dollar (etwa 770.000 Euro) zu. Wohl auch wegen der zahlreichen Anhänger von Ultima. Bis zum 7. April könnt ihr euch beteiligen. Doch Garriott beeilt sich zu erklären, dass er mit Shroud seine beliebte Serie aus den 80er und 90er Jahren nicht fortsetzen will. Der Grund dahinter: Die Marke Ultima gehört Hersteller Electronic Arts.

Dennoch gibt es Schnittstellen. Nachdem der Avatar am Ende von Ultima 9 - Ascension gemeinsam mit dem Wächter in eine höhere Ebene entschwunden ist, hatte die dritte Ultima-Trilogie ihr Ende genommen. Ihr findet euch in Shroud of the Avatar als eine komplett neue Person in einer neuen Welt mit einer neuen Hintergrundgeschichte wieder. Allerdings sollen gewisse Besonderheiten früherer Teile enthalten sein. So etwa die Tugenden, die erstmals in Ultima 4 - The Quest Of The Avatar vorgestellt wurden. Garriotts neues Spiel soll anhand eurer Taten nach und nach eine Art moralisches Profil von euch erstellen. Mit den Konsequenzen eurer Taten sollt ihr leben, ein reines "Gut und Böse"-Prinzip soll es aber nicht werden.

Garriott erklärt: "Es ist viel subtiler. Wir wollen kein Spiel entwickeln, bei dem du den offensichtlichen Weg von Gut oder Böse gehen kannst. Es gibt viele Entscheidungen im Leben, bei denen du eine Tendenz entwickelst, eine bestimmte Richtung favorisierst. In einem früheren Ultima-Spiel gab es die Frage, ob man jemanden, der im Sterben liegt, von seinem Leid erlösen soll oder nicht. Da gibt es keine moralisch 'richtige' Entscheidung." ein bisschen klingt er da wie Peter Molyneux bei Fable.

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