Vorschau Metro - Last Light: Liebesgrüße aus dem Moskauer Untergrund

von Olaf Bleich (16. April 2013)

4A Games schicken euch zurück in den russischen Untergrund und liefern mit Metro - Last Light ein spannendes Endzeitabenteuer mit Gruselgarantie ab.

Held Artjom unterwegs im Untergrund.Held Artjom unterwegs im Untergrund.

Dunkelheit. Der junge Russe Artjom sieht die Hand vor Augen nicht, als er von seiner Lore absteigt und sich zu einem riesigen Metalltor begibt. Mit einer Kurbel lädt er die Batterien seiner Taschenlampe auf. Er leuchtet auf den Schaltkasten neben dem Gatter und legt den Hebel um. Nichts passiert. "Sieht so aus, als fehlt eine Sicherung," überlegt er und folgt den Schildern Richtung Maschinenraum.

Als er die schwere Tür öffnet, bietet sich ihm ein Bild des Grauens. Spinnenweben überall. Wie in dem gewaltigen Nest einer Tarantel. Kaum zwei Schritte im Raum, hört Artjom schon ein leises Zischen. Und Schritte. Panik steigt in ihm hoch. Erneut lädt er schnell seine Taschenlampe auf, greift aber gleichzeitig zu seinem Maschinengewehr.

Aus den Wände springen plötzlich grässliche Bestien hervor: Halb Spinne, halb Krebs. Artjoms Kugeln zeigen keine Wirkung. Keine Chance, Artjom packt die Knarre ein und nimmt lieber die Beine in die Hand. Schnell zurück auf den beleuchteten Hauptpfad.

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Metro: Last Light

Als Metro 2033 im März 2010 erschien, war es für Kritiker und Spieler noch ein Geheimtipp. Das Spiel basierte auf den gleichnamigen Romanen von Dmitri Gluchowski, der auch beim Nachfolger die Finger im Spiel hat. Aber eins ist sicher: So wie sich die ersten drei Stunden von Metro - Last Light präsentieren, ist das Ego-Abenteuer im postapokalyptischen Russland sicherlich ein Hit-Kandidat für das noch junge Jahr 2013.

Überleben nach der Atomkatastrophe

Metro - Last Light spielt weiterhin in Moskau. Nach dem Atomkrieg liegt die ehemalige russische Hauptstadt in Trümmern. Die Luft ist verseucht. Die Oberfläche für Menschen unbewohnbar.

Moskau nach dem Atomkrieg: Schön und doch tödlich.Moskau nach dem Atomkrieg: Schön und doch tödlich.

Und das nicht allein der Strahlung wegen, sondern es treiben sich auch allerlei fiese Kreaturen herum. Wer sich nach draußen wagt, sollte besser schwer bewaffnet und gut ausgebildet sein. Artjom arbeitet zu Beginn mit dem Glücksritter Pavel zusammen. Ein scheinbar vertrauenswürdiger Bursche, der eurem Helden den Rücken freihält.

Pavel gibt Artjom anfangs einige Tipps zur Ausrüstung. Ohne Gasmaske solltet ihr euch nicht an die Oberfläche wagen. Austauschbare Filter säubern die verpestete Luft. Gehen euch diese aus, bricht Artjom keuchend in sich zusammen.

Seine Digitaluhr zeigt euch an, wie lange die Filter halten. Allerdings schwitzt der junge Russe unter der Maske höllisch und so wischt ihr per Tastendruck immer wieder das Kondenswasser vom Sichtfenster. Ein toller Effekt!

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Tags: Singleplayer  

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