Vorschau Metro - Last Light - Direktere Gefechte und Ballereien

Zu den Waffen

Die Gefechte in Metro - Last Light spielen sich im Vergleich zum Vorgänger viel direkter und auch die Munitionswechsel laufen über die Schultertasten merklich einfacher ab. Allerdings sind gerade die Wachleute nicht von schlechten Eltern, was gute Waffen nötig macht.

Feuer, Monster und Soldaten: Artjom schwebt ständig in Gefahr.Feuer, Monster und Soldaten: Artjom schwebt ständig in Gefahr.

Löst ihr den Alarm aus, rücken sie euch mit voller Kraft entgegen, wechseln geschickt die Deckung oder rufen sogar Verstärkung. Dann marschieren plötzlich schwer gepanzerte Elite-Soldaten mit Flammenwerfern auf euch zu.

Die Schießereien mit den menschlichen Gegnern laufen durch das Deckungsverhalten und die Alarmierungsphasen anders ab, als die Schlachten mit den Mutationen. Aber durch diese Unterschiede ist Metro - Last Light ein sehr abwechslungsreiches und zugleich kniffeliges Action-Spiel.

Technisch erweist sich das Spiel als erstklassig. Besonders die wechselnden, dynamischen Lichteffekte erzeugen eine tolle Atmosphäre und eine Stimmung, die ihr sonst in kaum einem anderen Spiel dieses Genres findet.

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Fakten:

  • Ego-Abenteuer mit Action-, Schleich- und Horrorelementen
  • postapokalyptisches Szenario
  • Hauptcharakter leidet unter wilden Visionen
  • Feinde sind u.a. Soldaten von "The Order" und auch Mutanten
  • dichte Atmosphäre dank viel Dunkelheit und fantastischer Lichteffekte
  • detaillierte Grafik auf höchstem Niveau
  • Spiel erscheint mit deutscher und englischer Synchronisation, es gibt aber auch eine russische Tonspur mit Untertiteln
  • Aufrüstung der Waffen durch Bauteile wie Visiere oder Extra-Magazine
  • kein Mehrspieler-Modus
  • erscheint voraussichtlich am 17. Mai 2013 für PC, PS3 und Xbox 360

Meinung von Olaf Bleich

Metro - Last Light war wieder eines dieser Spiele, mit denen ich gerne mehr Zeit verbracht hätte. Ganz offensichtlich haben 4A Games aus den Fehlern des Vorgängers gelernt. Das fällt mir besonders bei der Steuerung auf: Die Ballersequenzen spielen sich leichtgängig. Die Munitionswechsel gehen flott von den Fingern. Die abwechselnden Kämpfe mit Soldaten und Mutationen gestalten sich sehr abwechslungsreich. Nicht zuletzt, weil Metro - Last Light mir häufig die Wahl überlässt, ob ich lieber schleiche oder mit der Brechstange vorgehe.

Aber eigentlich ist es die Atmosphäre, die mich bei Metro - Last Light an den Bildschirm fesselt. Die technische Umsetzung ist klasse und die Geschichte, die Charaktere und die einzelnen Schauplätze sehr stimmig. Wenn 4A Games jetzt noch die kleinen Fehler beim Gegnerverhalten korrigieren, bin ich vollends zufrieden. Für mich gehört Metro - Last Light zu den wenigen innovativen Lichtblicken in den kommenden Monaten.

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Tags: Singleplayer  

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