Test Resident Evil 6: Die neue PC-Fassung gibt es zum Sonderpreis

von Thomas Stuchlik (02. April 2013)

Mit langer Verspätung landet Resident Evil 6 jetzt auch auf dem PC. Endlich! Und die Windows-Version der Zombie-Apokalypse hat Stärken und Schwächen.

Vier Kampagnen samt Onlineanbindung liefern massig Spielstoff.Vier Kampagnen samt Onlineanbindung liefern massig Spielstoff.

Um es vorweg zu nehmen: Inhaltlich ist Resident Evil 6 auf dem PC identisch mit den Versionen auf PlayStation 3 und Xbox 360. Den grundlegend neuen Spielaspekt im sechsten Teil bilden vier große Kampagnen, die eine dünne Geschichte rund um eine erneute weltweite Zombiebedrohung stricken. In der Rolle von Serienhelden Leon S. Kennedy, Chris Redfield oder Neuling Jake Muller erlebt ihr ein Ballerfest, das sich mehr denn je von den Adventure-lastigen Serienwurzeln löst.

Bei allen dreien spielt ihr wahlweise auch als deren treue Partner. Denn bei Resident Evil 6 seid ihr die meiste Zeit im Duett unterwegs, was sich gerade bei den häufigen Schiessereien als hilfreich erweist.

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Das erlebt ihr in Resident Evil 6

Eine Ausnahme bildet hier die vierte Kampagne mit Einzelkämpferin Ada Wong, doch dazu gleich mehr. Euren treuen Begleiter übernimmt der Computer oder ein menschlicher Spieler, denn dieser Teil setzt den Fokus mehr denn je auf Online. Bei Teil 6 hapert es also wahrlich nicht am Umfang, doch die Schwächen liegen woanders.

Mäßige Steuerung, unlogische Menüs

Die PC-Version steuert ihr entweder mit Gamepad oder Maus und Tastatur. Die von Konsolen übernommene Steuerung wirkt gerade mit Maus und Tastatur deplatziert und verwirrend. Aber zumindest klappt das Zielen sehr gut.

Nervig: Wie auf Konsole sind die Menüs schlecht bedienbar.Nervig: Wie auf Konsole sind die Menüs schlecht bedienbar.

PC-Spieler schlagen sich mit dem am Rechner unnötig umständlichen Inventar der Konsolenversionen herum. Und das ist mittels Tastensteuerung wahrlich ein Musterbeispiel für Unergonomie. Denn durch das Menü wurschtelt ihr euch nicht mit Mausklick, sondern mit verschiedenen Tasten. Dabei pausiert das Spiel aber nicht. Und so mischt ihr verzweifelt Heilkräuter in der Hitze eines Gefechts und geht im schlimmsten Fall dabei drauf.

Ähnlich deplatziert wirken die interaktiven Zwischensequenzen, die das korrekte Knöpfchendrücken erfordern und mit dem Bildschirmtod drohen. Mit Spielepad funktioniert's zumindest etwas besser. Als überflüssig erweist sich das neu eingeführte Deckungssystem. Und wer sich selbst in den linearen Abschnitten verirrt, greift auf den einblendbaren Routenplaner zurück, der euch mittels Pfeilen die Richtung weist.

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Tags: Steam   Koop-Modus   Horror  

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