Test Resident Evil 6 - Konsequent online

Konsequent online

Wie schon erwähnt, setzt Resident Evil 6 auf Online-Modi au masse. Und das nicht nur, weil ihr das Spiel über Steam aktivieren sollt. Die Kampagne absolviert ihr alleine, online oder am geteilten Bildschirm. Außerdem geht ihr auf die "Jagd auf Agenten", wo ihr in die Zombie-Haut schlüpft und Kampagnenspieler das Leben erschwert. Nach einmaligem Durchspielen tretet ihr auch im "Söldner"-Modus an, in dem ihr euch auf Zeit durch Zombiemassen ballert.

Serientypisch liefert ihr euch im Söldner-Modus schnelle Gefechte auf Zeit.Serientypisch liefert ihr euch im Söldner-Modus schnelle Gefechte auf Zeit.

Die PC-Version bietet hier außerdem spielbare Charaktere aus Left 4 Dead 2. Die neuen Helden sind ab 5. April gratis als Download verfügbar und bringen außerdem ihre eigenen Waffen mit.

Das Spiel präsentiert sich komplett auf Deutsch mit teils guten, teils gelangweilt wirkenden Sprechern. Technisch gibt es wenig Bahnbrechendes zu vermelden. Die oft dunkle Grafik ist meist schick inszeniert, teils matschige Texturen stören aber die Atmosphäre. Ebenso kaschiert das Spiel vieles durch Grafikeffekte und Weichzeichnerfilter.

Bekannte Gesichter in der Kampagne

Vor allem Leons Kampagne hält sich streng an die bekannten Serienstärken. Atmosphärische Abschnitte wechseln mit wilden Schussgefechten gegen Untote. In düsteren Gängen, Hörsälen und Innenhöfen tastet ihr euch aus der Verfolgersicht vorsichtig heran, nur um von einer Zombiemeute überrascht zu werden.

Die Spielabschnitte mit Leon bieten noch am meisten Atmosphäre.Die Spielabschnitte mit Leon bieten noch am meisten Atmosphäre.

Gelegentliche Schocker runden den Trip über den Universitäts-Campus in Tall Oaks ab. Der Besuch auf einem gruseligen Friedhof erinnert gar an den ersten Teil. Abschließend besucht ihr auch unterirdische Höhlen und Katakomben.

Der Muskelprotz Chris Redfield geht in seinen Spielkapiteln erheblich brachialer vor. Seine Kampagne pfeift auf Atmosphäre und fordert nur pausenloses Geballer. Wie in jedem x-beliebigen Action-Shooter kämpft ihr euch durch lineare Abschnitte und erledigt Gegner gleich dutzendweise - egal ob mit Blei oder im Nahkampf. Die dummen Gegner sind eigentlich nur eine Gefahr durch ihre Überzahl. Dank wechselnden Schauplätzen in China und dem verschneiten Osteuropa gibt es optisch viel Abwechslung. Spielerisch stumpft das Spiel dagegen zum überdurchschnittlichen Klon von Gears of War 3 ab.

Hilfreiche Unterstützung liefern jederzeit eure Begleiter, die sich relativ klug anstellen, Gegner unter Beschuss nehmen und euch wiederbeleben.

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Tags: Steam   Koop-Modus   Horror  

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