Test Fire Emblem - Awakening: Gefällt selbst Strategie-Muffeln

von Thomas Nickel (19. April 2013)

Nach mehr als 20 Jahren ist der Urvater der rundenbasierten Konsolen-Strategie besser in Form als je zuvor! Was euch Fire Emblem - Awakening wohl sonst noch alles bietet?

Erstmals baut ihr eure Figur selbst.Erstmals baut ihr eure Figur selbst.

Im Fantasy-Land von Fire Emblem - Awakening hängt der Haussegen schief: Ein verrückter König will auf Teufel komm raus einen Krieg vom Zaun brechen und im Hintergrund wartet ein mächtiges Übel aus uralten Zeiten auf seine Rückkehr.

Für seinen erzählerischen Hintergrund mag der jüngste Teil der 1990 auf NES gestarteten Taktik-Reihe keine Preise gewinnen. Für die spielerische Umsetzung dafür umso mehr. Rundenbasiert zieht ihr eure Einheiten - Schwertkämpfer, Bogenschützen, Pegasusreiter, Tiermenschen und viele andere - über die taktische Karte und greift eure Gegner an.

Bei Aktionen schaltet das Spiel zu einer 3D-Ansicht. So betrachtet ihr eure Truppen, wenn sie kräftig austeilen oder schmerzhaft einstecken. Dabei gilt es immer, das Kräftedreieck zu beachten: Schwerter sind stark gegen Äxte, Äxte sind stark gegen Lanzen und mit Lanzen wiederum kämpft ihr besonders effektiv gegen Schwerter.

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Fire Emblem Awakening - Taktik von Feinsten

Diese Grundregeln sind schnell verinnerlicht. Sie bilden das stabile Fundament für einen grandiosen Taktik-Rollenspiel-Mix.

Helden mit Persönlichkeit

Eure Truppen sind keine gesichtslosen Soldaten, jede Einheit hat ein eigenes Portrait und ihren Charakter. Pegasusreiterin Sumia ist etwas ungeschickt und bis über beide Ohren in Prinz Chrom verliebt.

Die taktische Karte ist klar und übersichtlich.Die taktische Karte ist klar und übersichtlich.

Rittersmaid Sully übt am liebsten den ganzen Tag und der schwer gepanzerte Kellam hat das Problem, das ihn trotz seiner Größe irgendwie jeder übersieht. Diese Charakterzüge kommen nicht nur in den Zwischensequenzen zum Tragen, ihr könnt auch zwischen den Schlachten mit euren Truppen kommunizieren.

Wenn eure Leute im Kampf gut zusammenarbeiten, dann wächst ihre Freundschaft. Wer im Kampf nebeneinander steht, der unterstützt seinen Partner mit zusätzlichen Attacken, steigert die Kampfwerte oder blockt mal einen besonders harten Angriff. Je enger sich die Freundschaft zwischen zwei Figuren entwickelt, desto besser kämpfen sie auch zusammen.

Und bei männlichen und weiblichen Recken können auch schon mal die Hochzeitsglocken läuten - auch Nachwuchs kündigt sich dann bald an. All das sorgt dafür, dass euch eure Kämpfer schnell ans Herz wachsen und ihr im Kampf aufpasst, dass keinem von ihnen etwas zustößt.

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Tags: Singleplayer   Anime   Fantasy  

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