Test Wizardry Online - Crafting, Kaufhaussystem, Fakten und Meinung

Crafting und Handel

Viele Spielfunktionen verwendet Wizardy Online häufig wie die Konkurrenz. Die Möglichkeit, Gegenstände zu verbessern oder zu verändern, ist maßgeblich für alle Mehrspieler-Online-Rollenspiele. Eine abgenutzte Waffe lasst ihr eben beim Schmied reparieren. Umfangreicher ist dieses "Crafting" aber nicht gestaltet, obwohl gerade Standardfunktionen den Raum für neue Trends und Innovationen bieten.

Gruppenbildung per Menüfenster.Gruppenbildung per Menüfenster.

Der integrierte Handel ist ebenfalls auffällig unauffällig. Entweder ihr verscherbelt Gegenstände oder begebt euch in Tauschgeschäfte mit Mitspielern. Im Auktionshaus könnt ihr eine begrenzte Zahl an Gegenständen platzieren. Diese Funktionen gehören inzwischen zu den Notwendigkeiten für Online-Rollenspiele.

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Kaufhaussystem

Wer im Auktionshaus nichts zum Tauschen findet, hat die Möglichkeit, sich gegen bares Geld einzukaufen. Der Kauf von stärkeren Waffen, Charakterboni oder Fähigkeiten ist legitim. Optional gibt es auch ein Abonnement für mehr Charakter- und Lageplätze sowie Boni. Wer sich als Zahlender mit anderen Abonnenten zusammenschließt, erhält weitere Vorteile - ein Ansatz einer Zwei-Klassen-Gesellschaft.

Hier im Kaufhaus könnt ihr euch gegen echtes Geld "weiterentwickeln". Angebote erhöhen den Reiz.Hier im Kaufhaus könnt ihr euch gegen echtes Geld "weiterentwickeln". Angebote erhöhen den Reiz.

Die Grafik des Spiels ist weder besonders detailliert oder auf irgendeine Art und Weise atemberaubend. Die rauchige, graue Atmosphäre passt vor allem zu den Dungeons. Dennoch fehlen animierte Sequenzen - die unschönen Textblöcke animieren jedenfalls niemand. Die Personen in Dialogsequenzen bewegen übrigens beim Reden nicht einmal ihre Lippen - das geht besser.

Fakten:

  • kostenfrei spielbar
  • ansprechende Dungeons mit Rätseln
  • gutes Teamspiel
  • trostlos wirkende Spielwelt
  • langweilige Aufgabenreihen mit schwacher Geschichte
  • erhältlich als Gratis-Download für PC

Meinung von Mats Brandt

Auf meiner Testtour von Wizardy Online war ich tatsächlich häufig an dem Punkt, meinen Charakter einfach mal 30 Sekunden stehen zu lassen und den Kopf zu schütteln. Mit so viel Liebe die Dungeons im Spiel gemacht sind, so viel Kälte wurde im Gegenzug nahezu allen anderen Spielinhalten entgegen gebracht.

Es ließe sich wunderbar auf dem Grundstein der Abenteuer aufbauen, doch viele Funktionen könnten nicht mal mit einem Gelegenheitsspiel mithalten. Der "Permadeath" etwa ist auch nicht mehr als eine getarnte Einnahmequelle. Wen eine dauerhafte Liebe mit der Wizardry-Reihe verbindet, wird dem Online-Rollenspiel dennoch ein paar gute Seiten abgewinnen. Mich persönlich fesselt es nicht langfristig.

57

meint: Online-Ableger der Serie, der seinen Wiedererkennungswert aus den Dungeons zieht. Der Großteil des Spiels bietet wenig Höhepunkte.

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Tags: Online-Zwang   Fantasy   Free 2 play  

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