Test Walking Dead - Survival Instinct - Überlebenskampf für Anfänger

Überlebenskampf für Anfänger

Das Gefühl, in einem knallharten Überlebenskampf à la Day Z oder Infestation - Survivor Stories zu stecken, tritt trotzdem zu selten auf. Das liegt auch an dem im Ansatz interessanten, aber nicht zu Ende gedachten Verwaltungs- und Überlebenssystem. Habt ihr zu wenig Treibstoff, erhaltet ihr zumindest einmal auf der Reiseroute die Möglichkeit, nach Benzin für eure Karre zu suchen. Munition habt ihr meistens genug.

Die Charaktere bleiben blass. Ihr Schicksal berührt nicht im Geringsten.Die Charaktere bleiben blass. Ihr Schicksal berührt nicht im Geringsten.

Gleiches gilt für Nahrung, die ihr zur Heilung für euch oder eure Gruppe einsetzt. Gruppe? Wenn ihr Nebenmissionen erfüllt, die ebenfalls aus Such- und Bring-Diensten bestehen, schließen sich andere Überlebende an.

Die bleiben allerdings blass und sind wenig hilfreich. Ihr könnt sie zwar auf Missionen schicken, um Treibstoff, Munition und Nahrung zu suchen. Doch ihr Nutzen ist überschaubar. Immerhin habt ihr trotz begrenztem Inventar fast nie Engpässe bei den Vorräten.

Da fällt es schließlich auch nicht schwer, einen der Überlebenden zurückzulassen, wenn die aktuelle Karre nicht genügend Sitzplätze bietet. Moralische Dilemma wie in Telltales The Walking Dead? Fehlanzeige!

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Fakten:

  • Teil des Universums von The Walking Dead
  • Vorgeschichte von Daryl und Merle Dixon
  • interessantes Verwaltungssystem nicht konsequent umgesetzt
  • Überlebenskampf zu leicht
  • spannende Momente
  • durchwachsene Optik
  • hervorragende englische Sprecher (deutsche Untertitel)
  • beängstigende Geräuschkulisse
  • Musik der Fernsehserie
  • kein Koop-Modus
  • erzählerisch dünne Handlung
  • Schlauch-Areale
  • erhältlich für PC, PS3 und Xbox 360

Meinung von Stephan Petersen

Ich mag die Fernsehserie. Deshalb hatte The Walking Dead Survival Instinct bei mir einen kleinen Bonus. Der schmolz jedoch mit zunehmender Spieldauer. Ärgerlich, dass die Entwickler ihr interessantes Verwaltungs-und Überlebenssystem nicht konsequent umgesetzt haben. Munition, Treibstoff und Nahrung habe ich fast immer genug. Wozu brauche ich dann noch die anderen Überlebenden? Dass hin und wieder doch Spannung aufkommt, liegt vor allem an den Gegnermassen.

Auch beim Brüder-Paar haben die Entwickler sowohl erzählerisch wie spielerisch im Hinblick auf einen Koop-Modus einiges liegen gelassen. Zudem stößt mir die maue technische Umsetzung mit ihren Schlauch-Arealen sauer auf. Angesichts des großen Namens bietet The Walking Dead Survival Instinct für ein Vollpreisspiel schlichtweg zu wenig.

59

meint: The Walking Dead - Survival Instinct hinterlässt einen faden Nachgeschmack. Schlauch-Levels und eine unmotivierte Erzählweise lassen kaum Spielspaß aufkommen.

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Tags: Singleplayer   Horror  

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