Test Bioshock Infinite: Ein würdiger dritter Teil, der anders ist

von Thomas Stuchlik (28. März 2013)

Raus aus der Tiefsee und ab in die Lüfte - Bioshock Infinite könnte tatsächlich eines der besten Spiele des Jahres sein.

Ort des Geschehens: Die protzige Wolkenmetropole Columbia.Ort des Geschehens: Die protzige Wolkenmetropole Columbia.

1912, irgendwo über dem Atlantik: Die Himmelsstadt Columbia, die hoch über dem Erdboden schwebt, ist ein Anlaufpunkt für eine elitäre Bevölkerung. Schließlich hat Gründervater Zachary Comstock hier sein persönliches Utopia geschaffen. Denn die schillernde Stadtkulisse bietet alles zum Wohlergehen seiner Bürger.

Seien es Jahrmärkte, Museen oder sogar ein funktionierendes Schienensystem. Doch alles ändert sich, als Kriegsveteran und Detektiv Booker DeWitt in die Stadt kommt, um ein Mädel namens Elizabeth ausfindig zu machen.

Vielleicht hattet ihr euch im Artikel "10 Dinge, die ihr über Bioshock Infinite wissen solltet" schon in die Materie eingelesen. Bioshock und Bioshock 2 führten euch noch in düstere Unterwasserstädte, die dem Untergang geweiht waren.

Bioshock Infinite bricht vor allem optisch, aber auch spielerisch mit dieser Serientradition. Die lichtdurchflutete Stadt Columbia wirkt einladend und birgt mit ihren offeneren Arealen mehr Überraschungen - vor allem bei der Spielgeschichte.

Ein trügerisches Idyll im Wolkenmeer

Eure Ankunft in Columbia mittels Himmelsrakete verläuft noch ein wenig ruppig. Doch schnell entfaltet sich eine wundervolle Metropole auf dem Bildschirm, die euch ins Staunen versetzt.

Beim ersten Erkunden entdeckt ihr belebte Gehwege, detailreiche Innenräume mit stimmigem Lichteinfall und vor allem eine atemberaubende Aussicht. Die Stadt schwebt in der Luft und pfeift auf die Gesetze der Schwerkraft. Hier gehen Bürger ihrem Alltag nach, unterhalten sich und nutzen Freizeitmöglichkeiten.

Im Stadtviertel "Battleship Bay" gibt es sogar einen Strand samt Meer.Im Stadtviertel "Battleship Bay" gibt es sogar einen Strand samt Meer.

Doch die Fassade täuscht. Nach etwa einer halben Spielstunde entdeckt ihr erste Unstimmigkeiten. Die hochnäsige und fanatisch gläubige Bevölkerung hält sich nicht nur für etwas Besseres als die restliche Menschheit, vielmehr kommt Rassismus zum Vorschein.

Nicht zuletzt, da sich die ach so braven Bürger Columbias Sklaven halten. Logisch, dass ihr hier schnell aneckt und Ärger mit den Ordnungshütern bekommt. Und die kennen kein Erbarmen.

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Tags: Singleplayer  

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