Test Dungeon Lords - Seite 2

Die Highlights in der Grafik...Die Highlights in der Grafik...

Grafik lässt über weite Strecken Atmosphäre vermissen

Den durchaus vorhanden Highlights (siehe Screenshots) beim Grafikdesign steht ein, in weiten Strecken leider lebloses, Gesamtdesign gegenüber. Deutlich kann man erkennen, dass die Entwickler deutlich mehr Zeit gebraucht hätten, um die guten Ansätze der Spielewelt mit Leben zu füllen. Statt dessen dominieren karge Dungeons mit immer den gleichen grauen Wänden und unterbevölkerte Städte. Gähnende Leere in riesigen Innenräumen, die dann auf der anderen Seite als Blickfang ein tolles Mosaikfenster haben. Das Resultat des Ganzen ist, wie schon erwähnt, dass alles unfertig wirkt und leider sehr wenig Atmosphäre schafft, die ich in einem Fantasy-Rollenspiel mehr spüren will als in jedem anderen Spiel, soll mir doch eine fremde und rätselhafte Welt suggeriert werden. Doch hier haben die Entwickler leider auf der ganzen Linie versagt: Die Welt hat den Charme der Betonwüste einer Großstadt, allerdings ohne dass auch dort vorhandene Leben. Auch der Gesamteindruck der Grafikqualität ist, trotz der erwähnten Highlights, eine, den heutigen Ansprüchen nicht mehr angemessene, Präsentation. Als Inspiration schlage ich den Entwicklern vor, mal einen Blick auf Titel wie "Vampire - Bloodlines" oder "GTA: San Andreas" zu werfen.

...können sich zwar sehen lassen, aber......können sich zwar sehen lassen, aber...

Soundkulisse: Solide, ohne viel Atmosphäre zu schaffen

Beim Sound sieht es dagegen ganz respektabel aus: Vor allen Dingen die vielen unterschiedlichen Geräusche nahender bzw. kämpfender Monster und die vollvertonte Lokalisation mit 70000 Wörtern bekannter Synchronsprecher überzeugen. Leider gibt es aber auch hier Bugs, z. B. in der schlechten Feinabstimmung zwischen Bildschirmtext und Sprachausgabe. Aber vor allem schafft es der Sound nicht zum Gesamteindruck positiv beizutragen, weil er wie schon erwähnt nicht mit der entsprechenden stimmungsvollen Grafik Hand in Hand greift. Schade um die tolle, umfangreiche Sprachausgabe, die so nur einen Bruchteil ihres Potentials ausschöpfen kann. Diese ist übrigens nur in der deutschen Ausgabe vorhanden, die englischsprachige Originalversion ist nur teilvertont. Die Musik wiederum lässt ähnliches vermissen wie das Design der Welt: Das Potential, zur Schaffung einer packenden Gesamtatmosphäre beizutragen. Statt dessen plätschert sie mittelmäßig vor sich hin, ohne je Anstalten zu machen, die Dramaturgie des Spiels aufzuwerten.

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