Test Army of Two The Devil's Cartel: Ballern bis kein Arzt kommt

von Jens-Magnus Krause (08. April 2013)

Für den aktuellen Serienableger von Army of Two tauscht EA die Protagonisten aus, belässt spielerisch aber alles beim Alten. Besteht Abnutzungsgefahr durch Abwechslungsarmut?

Die Kampagne könnt ihr auch im kooperativen Modus mit geteiltem Bildschirm durchspielen.Die Kampagne könnt ihr auch im kooperativen Modus mit geteiltem Bildschirm durchspielen.

Drei Jahre ist es her, dass ihr mit zwei muskelbepackten und tätowierten Söldnern alles platt gemacht habt. Die wichtigste Regel der Serie hat auch in Army of Two - The Devil's Cartel noch Bestand: Alles Erlebte ist zusammen mit einem (Koop-)Freund doppelt so spaßig. Besonders wenn es um das Ausmerzen böser Drogenkartelle geht. Das sind die Momente, in denen das Spiel glänzt.

In Mexiko verteilt ihr eure Kugeln nicht nur in Gegnern, sondern auch auf Marktplätzen, in prunkvollen Erholungshotels oder in altertümlichen Kirchen samt angeschlossener Friedhöfe. Warum? Weil ein mexikanischer Politiker das Drogenkartell "La Guadana" (dt.: die Sense) mit all seinen Handlangern und kriminellen Tätigkeiten zerschlagen möchte.

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So ballert ihr euch durch Army of Two - The Devil's Cartel

Dazu erzählen Zwischensequenzen wie gewohnt die Handlung. Diese sind zwar explosiv, aufgrund hölzerner Dialoge aber auch emotional unterkühlt. Das vermittelt häufig den Eindruck, dass sie nur Mittel zum Zweck sind: Um euch nämlich schnellstmöglich an den nächsten Baller-Schauplatz zu bringen.

Kein Gewissen, kein Gesicht

Wer in Army of Two - The Devil's Cartel kritische Stimmen wie in Spec Ops - The Line sucht, kann lange die Ohren spitzen. Es gibt keine. Daran ändern auch die zwei neuen Hauptcharaktere Alpha und Bravo nichts.

Die Masken tragen die Helden zum Schutz. Und weil es cool aussieht.Die Masken tragen die Helden zum Schutz. Und weil es cool aussieht.

Im Vergleich zu ihren Vorgängern Rios und Salem sind sie zwar deutlich ernster - oder einfach nur weniger lustig - aber kritisieren keinesfalls das, was sie da tun. Die Serie bleibt damit ihrem Stil treu: Ballern bis kein Arzt kommt! Dadurch wirkt die Ersetzung der Charaktere erzwungen, geradezu überflüssig.

Dem Ganzen setzt nur eines die Krone auf: Rios und Salem sind zwar im Spiel nicht steuerbar, aber dennoch begleiten sie euch streckenweise in der Kampagne.

Schade ist, dass Alpha und Bravo so individuell sind, wie die Tatsache, dass jeder Mensch ein Gesicht hat. Die beiden bringen weder ein persönliche Geschichte, noch ein Schicksal mit in die Kampagne.

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Tags: Splitscreen   Koop-Modus   Multiplayer   Singleplayer  

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