Test Army of Two - The Devil's Cartel - Explosionen als Allheilmittel

Zusammen seid ihr stark

Die in der Serie halbwegs prominenten kooperativen Elemente funktionieren auch im dritten Teil der Serie gut. Die einfachen Gruppen-Aktionen beschränken sich auf Tätigkeiten wie Autos wegschieben, Räuberleiter machen oder von links bzw. rechts flankieren.

Solche Szenen sind eine willkommene Abwechslung zur eher monotonen Ballerei auf mexikanischem Boden.Solche Szenen sind eine willkommene Abwechslung zur eher monotonen Ballerei auf mexikanischem Boden.

Dramatischer geht es zu, wenn ihr im Hubschrauber an einem Maschinengewehr steht und eurem Partner auf einem Hochhaus-Dach die Gegnerwellen vom Hals haltet.

Ein wenig später entscheidet ihr euch, ob ihr lieber einen Lastwagen fahrt - oder doch lieber am Geschützturm durch eine mexikanische Straße rast. Letzteres verspricht herunterstürzende Gebäudeteile, explodierende Autos und jede Menge tote Drogenkartell-Handlanger. Wer zur Abwechslung mal nicht ballern möchte, kann eben auch fahren.

Die Gebäude lassen sich dank dem - auch bei Battlefield 3 zum Einsatz kommenden - Grafikgerüst Frostbite 2 zwar beschädigen, aber nicht völlig abreißen.

Explosionen als Allheilmittel

Geht ihr mal zu Boden, könnt ihr euch von eurem Partner mit einer Adrenalin-Spritze zurück ins Leben holen lassen. In der Regel läuft es anders herum ab: Euer Partner riskiert zu viel und ihr spielt den Sanitäter.

Per Schultertaste schießt ihr direkt aus der Deckung auf die Gegner.Per Schultertaste schießt ihr direkt aus der Deckung auf die Gegner.

Schade ist, dass es keine Mannschafts-Gesten mehr gibt. Das Abklatschen nach einem Sieg oder eine Runde Luftgitarre spielen, sind Geschichte.

Abgesehen von den Koop-Elementen, bietet das Spiel nicht mehr als Standard-Kost: Aus der Deckung schießen, Granaten werfen oder einfach nur ballern. Fahrtszenen inklusive Geschützturm-Einsatz als Abwechslung sind eine Seltenheit.

Das, was dem Spiel an Geschichte fehlt, versucht es krampfhaft mit Explosionen auszugleichen. So wirft Alpha (oder Bravo) in einer Szene eine Granate mitten in einen geparkten Konvoi, der zufällig von roten (mit brennbarem Inhalt gefüllten) Fässern umzingelt ist.

Platz da!

Bei der Zerstörung der Gebäude fällt auf, dass diese unter Beschuss nur andere Schadensmodelle annehmen und nicht wie in Red Faction - Guerrilla organisch dahinbröckeln. Dennoch macht es Spaß, die Umgebung zu zerlegen.

Rote Fässer bieten sich genretypisch als Explosionsauslöser an.Rote Fässer bieten sich genretypisch als Explosionsauslöser an.

Habt ihr eine bestimmte Anzahl von Feinden getroffen, aktiviert ihr per Schultertaste den "Overkill"-Modus. In diesem habt ihr unendlich viel Munition, der Bildschirm färbt sich goldgelb. Spätestens dann zerstört ihr jede noch so dicke Deckung eurer Gegner: Beton platzt ab, Holz zerbirst und Autos samt Tankstelle explodieren. Das macht Spaß!

Eine brillante Szene findet auf einem städtischen Platz statt: In der Mitte steht unzähliges Feuerwerk herum - doof, wer da nicht den Overkill-Modus einsetzt und in die wüstengraue Atmosphäre etwas pinke und grüne Feuerwerksfarbe bringt.

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Tags: Splitscreen   Koop-Modus   Multiplayer   Singleplayer  

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