Test Badland: Ein Fussel auf Weltreise

von David Ulc (06. Mai 2013)

Badland ist schön in doppelter Hinsicht. Ihr schwebt mit einem kleinen schwarzen Etwas durch malerische Umgebungen. Unter dem schönen Schein verbirgt sich aber auch ein erfüllendes Spielerlebnis.

Optisch stellt Badland vieles in den Schatten.Optisch stellt Badland vieles in den Schatten.

Die Entwickler dürfen sich selbst auf die Schulter klopfen. Die Landschaften von Badland strahlen förmlich und begeistern wie der erste Sonnenschein nach einem langen Winter. In einem angenehmen Mix aus Geschicklichkeits- und Puzzleelementen schlagt ihr euch durch 40 Levels. Eine lange Spieldauer ist garantiert.

Eine besondere Geschichte gibt es nicht. Ihr steuert ein kleines schwarzes Knäuel an vielen Hindernissen vorbei durch die Landschaft. Durch Tippen auf den Bildschirm gewinnt ihr an Höhe, lasst ihr los, sinkt ihr entsprechend - ähnlich wie bei Robo Surf oder Jetpack Joyride. Eine einfachere Steuerung gibt es kaum.

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Badland - So schön kann ein Spiel strahlen

Feinde im eigentlichen Sinn gibt es nicht. Vielmehr sind es Maschinen und die Umgebung im Allgemeinen, die euch das Leben schwer machen. So zermalmen euch Steine, Walzen oder ihr landet in einer Sackgasse und fallt dem stetig fortlaufenden Bildschirm zum Opfer.

Hüpfen, kleben, vermehren und mehr dank Zauberpillen

Interresant machen das Spiel die unterschiedlich leuchtenden Bonbons, die euch besondere Eigenschaften verleihen. Zu jedem Element gibt es ein Gegenstück.

Blutrot ist der Himmel - in späteren Levels ist nicht mehr alles Sonnenschein.Blutrot ist der Himmel - in späteren Levels ist nicht mehr alles Sonnenschein.

Blaue Symbole steigern eure Geschwindigkeit oder verlangsamen alles. Grün lässt euch entweder von Wänden abprallen oder an ihnen kleben. Und orangefarbene "Drops" machen euch größer und schwerer oder klein wie eine Fliege.

So brecht ihr durch Rohrteile, flitzt durch die Levels oder springt durch die Gegend wie eine unkontrollierbare Flipperkugel. Hier liegt die Krux in Badland. Oftmals habt ihr das Gefühl, dass ihr nicht wirklich Herr der Lage seid. Immerhin steuert ihr nur die Höhe, alles andere geschieht mehr oder weniger passiv durch die aufgesammelten Boni.

Hervorzuheben sind die weißen Kugeln, die euch vermehren. So steuert ihr mit eurem Finger nicht nur einen, sondern auf einmal zehn oder mehr schwarze Knuddelwesen.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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