Lucas Arts: Ende einer Ära - Teil 1 - 1988: Außerirdische, Tempelritter und Webstühle

(Special)

1988: Außerirdische, Tempelritter und Webstühle

Ein Redakteur hat es nicht immer leicht. Doch richtig hart erwischt es den Zeitungsschreiber Zak im gleichnamigen Adventure Zak McKracken and the Alien Mindbenders (1988). Er kommt verdeckt agierenden Außerirdischen auf die Schliche, die die Menschheit durch die Telefonleitung verdummen wollen. Auf der Suche nach extraterrestrischen Hinweisen besucht Zak deshalb weltweit Orte wie die ägyptischen Pyramiden, Mexiko, Lima und Stonehenge.

Zak genießt viel spielerische Freiheit und besucht weltweit mystische Orte.Zak genießt viel spielerische Freiheit und besucht weltweit mystische Orte.

Zudem erhält er spielbare Hilfe von drei Mädels, von denen zwei sich auf einer Marsexpedition befinden. So erkundet der Spieler auch den roten Planeten auf der Suche nach außerirdischen Artefakten.

Zak selbst kann beliebig um die Welt reisen, sofern es seine Kreditkarte erlaubt. Das Spiel besitzt dabei einen interessanten Kopierschutz. Bei Zaks Reisen außerhalb Amerikas muss er Visa-Codes eingeben, die der Spielpackung beiliegen. Bei fünf Fehleingaben kommt er ins Gefängnis und muss sich eine Standpauke in Sachen Raubkopien anhören.

Schon gewusst? Im Vorgänger Maniac Mansion gibt es eine Kettensäge, allerdings findet sich im ganzen Spiel kein Benzin. Dieses findet ihr erst in Zak McKracken - und zwar auf dem Mars. Wenn ihr den Treibstoffkanister mitnehmen wollt, kommt aber nur die lapidare Meldung "Das brauche ich nicht, das ist für ein anderes Spiel" (siehe: "Wahr oder falsch #18 - Die Kettensäge in Maniac Mansion")

Klassisches Ballett

Ebenfalls 1988 erscheint das Adventure zum Kinofilm Indiana Jones and the Last Crusade (mehr dazu im zweiten Teil des Specials).

Loom kommt ohne Inventar und "Icons" aus - stattdessen interagiert ihr mit Zaubermelodien.Loom kommt ohne Inventar und "Icons" aus - stattdessen interagiert ihr mit Zaubermelodien.

Weitaus ernster geht es beim tragischen Märchen-Adventure Loom (1990) zur Sache. In der von Adventure-Legende Brian Moriarty entwickelten Fantasy-Welt schlüpft ihr in die Rolle von Bobbin Threadbare - einem jungen Mitglied der Webergilde.

Statt dem üblichen SCUMM-Vokabular nutzt Loom einen magischen Stab. Mit Notenkombinationen lasst ihr Zaubersprüche erklingen. So öffnet ihr Türen, verwandelt Stroh in Gold oder dreht die Magiewirkung um, indem ihr rückwärts spielt..

Schon gewusst? Zur musikalischen Untermalung nutzt Loom Stücke aus Tschaikowskis klassischem Ballett Schwanensee.

Weiter mit: 1990: Urkomische Piratenlegenden und die Nachfolger

Tags: Fun  

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