Test Shootmania Storm: Ein simpler Shooter - endlich?

von Lukas Löhr (21. April 2013)

Es ist rasant, stressig und wer stehen bleibt, verliert. Klingt wie Trackmania, das Rennspiel des Entwicklerstudios Nadeo? Ist aber Shootmania, der Shooter des Entwicklerstudios Nadeo!

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ShootMania Storm - Rasante Shooter-Action

Das Herz rast, die Augen zucken hin und her. Wo steckt der kleine Stinker? Plötzlich hört ihr hinter euch Schritte. Ihr dreht euch um und seht Raketen in eure Richtung fliegen. Ihr weicht der ersten mit einem Schritt zur Seite aus, springt über die zweite und habt freie Schussbahn. Im Kopf berechnet ihr die Bewegung von Gegner und Geschoss, drückt ab und holt euch die Runde. So macht Shootmania Storm Spaß.

Eure ersten Runden gehen aber vermutlich eher in die Richtung "Was mache ich hier? Wieso treffe ich niemanden? Und warum ziehe ich Geschosse magnetisch an?". Zwar schlägt euch das Spiel zu Beginn Anfänger-Server vor, aber wenn überhaupt niemand trifft, wird es schnell langweilig. Mit der Zeit gewöhnt ihr euch an das Spielsystem, lernt die Feinheiten und irgendwann läuft es dann wie oben beschrieben.

Rasant, reduziert und konzentriert

Bei allem, was euch moderne Kriegs-Shooter wie Battlefield 3 und Call of Duty - Black Ops 2 in den verganegnen Jahren beigebracht haben, lässt ShootMania euch erstmal umlernen. Keine Klassen, keine Stufen, keine freischaltbaren Waffen, keine pompöse Inszenierung. Nur euer Charakter mit seinem Waffen-Arm, der an Mega Man erinnert.

Es ist auf das Wesentliche reduziert. Spieler gegen Spieler, die unter gleichen Voraussetzungen gegeneinander antreten und nur auf ihre Fähigkeiten an Maus und Tastatur vertrauen. Wer nicht taktisch vorgeht, steht schnell doof da. Eure Waffe läuft nämlich mit Batterie.

Sie speichert maximal vier Schüsse, die ihr schnell abfeuern könnt. Mit der Zeit lädt sich die Energieleiste wieder auf. Am besten schießt ihr also gezielt, um nicht in brenzligen Situationen ohne Munition da zu stehen.

Die Karte ist eure Waffe

Wie erwähnt, tragt ihr in Shootmania nur eine Waffe. Die ändert aber, abhängig von eurer Position auf der Karte ihre Funktion. Auf freier Fläche verschießt ihr Raketen. Die Projektile fliegen geradeaus und eben so schnell, dass ihr ihnen mit etwas Geschick noch ausweichen könnt.

In Tunneln wird eure Waffe automatisch zum Granatwerfer.In Tunneln wird eure Waffe automatisch zum Granatwerfer.

Betretet ihr einen Tunnel, ändert sich der Waffen-Modus in einen Granatwerfer, den sogenannten Nucleus. Granaten fliegen zwar langsamer und im Bogen, verursachen dafür aber Flächenschaden. Genau das Richtige für die engen Gänge.

Auf bestimmten Plattformen bekommt ihr den Laser. Der trifft euer Ziel ohne Zeitverzögerung und ermöglicht genaue Abschüsse. Der Nachteil: Die Plattform ist ziemlich klein und ihr gebt dort ein leichtes Ziel ab. Diese Waffenart erinnert etwa an den Spielmodus "InstaGib" aus Unreal Tournament 3.

Es gibt auch bestimmte Spielmodi, bei denen eure Waffe unabhängig vom Terrain vorgegeben ist.

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