Test Lords of Football: Umtriebiges Vereinsleben

von Thomas Stuchlik (30. April 2013)

Lords of Football ist eine Art Mischung aus Die Sims und Fußball-Manager. Klingt lustig, aber funktioniert's auch?

Ihr leitet nicht nur die Geschicke des Vereins, sondern agiert auch als Seelsorger.Ihr leitet nicht nur die Geschicke des Vereins, sondern agiert auch als Seelsorger.

So manche Fussballmannschaft ist ein Sammelbecken für allerlei Problemfälle. Alkoholiker, Spielsüchtige, Playboys und stinkfaule Nichtsnutze formieren sich zu einem mehr oder weniger erfolgreichen Verein. Doch die Rede ist hier nicht von der Bundesliga oder skandalträchtigeren Ligen in Südeuropa.

Nein, all das ist Programm bei Lords of Football - der neuesten Fussballmanagersimulation des kleinen italienischen Entwicklers Geniaware. Als Trainer sollt ihr diesen Sauhaufen zur besten Mannschaft Europas machen.

Fußball regiert alles - mit diesem Leitthema gehen die Macher von Lords of Football scheinbar ans Werk. Denn diese Managersimulation übergibt euch nicht nur die Kontrolle über den eigenen Verein, sondern auch über das Privatleben der Mannschaft.

Herausgekommen ist eine erfrischende Simulationsvariante, die es in Sachen Umfang nie mit Electronic Arts mächtiger Konkurrenz Fussball Manager 13 aufnehmen kann. Dafür bietet sie viel Humor, aber auch einige böse Eigentore in Sachen Spielspaß.

Übung macht den Meister

Zu Beginn des Spiels legt ihr euren Verein fest, den ihr durch Dick und Dünn begleitet. Und schon hier ist klar, dass Lords of Football etwas Entscheidendes fehlt. Nämlich Lizenzen. Bundesliga, Europaligen und Champions League sind leider nicht vorhanden.

Per Mausklick teilt ihr euren Spielern bestimmte Übungseinheiten zu.Per Mausklick teilt ihr euren Spielern bestimmte Übungseinheiten zu.

Stattdessen tretet ihr in einem europäischen Land eurer Wahl (England, Italien, Spanien, Frankreich, Deutschland) mit Fantasie-Vereinen an. Diese lehnen sich zwar stark an die Originalclubs an, klingen jedoch mit Namen wie "Dortmund Bees" oder "München Saints" wie Eishockey-Mannschaften. Gut, dass ihr Vereins- und Spielernamen auch editieren dürft.

Los geht's auf einem bereits eingerichteten Vereinsgelände mit Büros, Spielfeld, Umkleide, Fitnessstudio und Klinik. Tagsüber teilt ihr hier eure Mannen zum Training ein. Und das geht ganz simpel mittels Mausklick, mit dem ihr einzelne oder mehrere Spieler auf die entsprechende Trainingseinheit werft.

Jeder Spieler besitzt Werte für seine Fußballfertigkeiten, die ihr über ein Filtermenü schnell sichtbar macht. So übt ihr Standardsituationen oder gebt dem Angriff gezielt Lauftraining. Jeder Mannschaftskollege steigert so seine Fähigkeiten von Schnelligkeit bis Ausdauer. Gleichzeitig benötigen die Kameraden einen Ausgleich, denn jeder besitzt auch private Bedürfnisse - nämlich Alkohol, Ego und Sex, feiern, essen und spielen.

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Tags: Fun   Singleplayer  

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