Test
Call Of Duty 4 - Modern Warfare
Geskriptete Perfektion
Dabei ist das Gameplay natürlich auch aller Ehren wert. In bester Shootertradition feuert ihr mit modernen Schießeisen auf die Terroristen, werft Granaten oder weicht feindlichen Granaten aus und sucht euch strategisch günstige Positionen, um den Gegnerscharen Herr zu werden. Sowohl die eigenen Teamkameraden als auch die Feinde verhalten sich sehr clever. Geschickt umgehen euch die Widersacher oder beharken euch von zwei Seiten gleichzeitig. Sicherlich mögen viele der Angriffe geskriptet sein, etwa wenn plötzlich auf einem nahen Dach ein Raketenwerfer auftaucht. Doch in der Hektik des Kampfes bleibt kaum Zeit darüber nachzudenken.
Pressefreiheit war gestern
Trotz des Effektoverkills bleibt das Spiel stets fair. Regelmäßige Checkpoints bringen euch nach einem Ableben schnell wieder zurück aufs Schlachtfeld; zudem dürft ihr den Schwierigkeitsgrad frei wählen. Interessant: Im Rahmen des Tutorials schätzt "Call of Duty 4" eure Spielstärke ein und schlägt einen passenden Schwierigkeitsgrad vor. Selbst auf der einfachsten Stufe werdet ihr allerdings durchaus gefordert werden, wie beispielsweise bei einem Einsatz in einer TV-Station. Mitten im Nachrichtenstudio liefert ihr euch mit den Terroristen eine minutenlange Schießerei. Am Ende steht kein Computer und Fernsehschirm mehr an Ort und Stelle. Das liegt auch daran, dass die Physik nun noch akkurater arbeitet. Selbst hinter Mauern dürft ihr euch nun nicht mehr sicher sein. Starke Waffen durchdringen Zäune oder Häuserwände spielend.
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