Test Star Trek - Scotty kann hier nichts mehr retten

Scotty kann hier nichts mehr retten

Doch Humor allein reicht nicht, denn wie die Serienvorlage kämpft auch das Spiel regelmäßig mit der Technik. Dumm nur, dass kein Scotty da ist, der alles in einer halben Stunde wieder auf Vordermann bringt.

Grafisch schwankt das Spiel zwischen stimmig und mau.Grafisch schwankt das Spiel zwischen stimmig und mau.

So müsst ihr weiterhin mit grober Kollisionsabfrage (Gegner treffen teils auch durch die Deckung) und Aussetzer der Gegnerintelligenz leben. Außerdem wirken einige Kapitel unnötig gestreckt, um die Spielzeit aufzublähen.

Gleichzeitig versuchen die Macher viele Aufgaben ins Spiel zu packen, die aber nicht richtig funktionieren. Bestes Beispiel: Ungenau zu steuernde Tauchpassagen und Unterwasserbomben - ein Spielspaßkiller!

Auch unschön ist die abrupte Ladeunterbrechung von Spiel, Zwischensequenzen und Dialogen. Besonders, da die passende Orchestermusik und die Sprecher viel zur Spielatmosphäre beitragen.

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Fakten:

  • wahlweise mit Spock oder Kirk spielbar
  • spielt zeitlich zwischen den beiden neuen Star-Trek-Filmen
  • 11 unterschiedlich lange Kapitel
  • Kooperativ-Modus am geteilten Bildschirm oder online
  • mäßige Hüpf- und Schleicheinlagen
  • nette Tricorder-Funktionen
  • englische Originalsprecher mit deutschen Untertiteln
  • erhältlich für PC, PS3 und Xbox 360

Meinung von Thomas Stuchlik

Star Trek bedient sich bei den besten Spielen: Mass Effect, Portal, Halo, ja sogar Hüpfpassagen wirken wie aus Tomb Raider entnommen. Doch das Alles scheint trotzdem etwas halbgar. Denn die Ballereien und die Sucherei mittels Tricorder verkommen schnell zur eintönigen Beschäftigung. Die unspannenden Schleichereien haben bei mir außerdem nie funktioniert.

Das Spiel wechselt immer wieder zwischen Action, Lauferei und Sucharbeit, was zuerst Abwechslung verspricht, aber schnell Langeweile erzeugt. Für den Koop-Modus sind die Kapitel oft zu lang oder zu kurz - mal seid ihr in fünf Minuten fertig, mal dauert's drei Stunden.

Was das neue Spiel zu Star Trek rettet, sind die gut gemachte Präsentation und die Geschichte. Das stimmt als Vorgeschichte auf den neuen Kinofilm Star Trek - Into Darkness ein. Die originalen Sprecher (nur englisch) bringen viel Charme herüber. Und genau das macht das Spiel für hartgesottene Trekkies interessant. Der Rest sollte dagegen bei Mass Effect bleiben.

60

meint: Star Trek versucht mit viel Action und Kooperativ-Modus das Flair der Filmvorlage einzufangen, der Spielablauf bleibt jedoch holprig.

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Tags: Singleplayer   Koop-Modus   Splitscreen   Science-Fiction  

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