Test Monaco - What's Yours is Mine: Spielspaß in Retro-Optik

von Christian Brück (07. Mai 2013)

2010 gewinnt das damals noch junge Projekt "Monaco" des Entwicklers Pocketwatch Games auf dem "Independent Games Festival" den Preis für "exzellentes Spieldesign". Jetzt ist das Spiel fertig.

Schon der Startbildschirm ist schön und passend gestaltet.Schon der Startbildschirm ist schön und passend gestaltet.

Es ist vollkommen still in der Bank, doch der Puls ist auf 180. Zu viert schleichen die Gauner durch einen dunklen Gang. "Vorsicht, da vorne kommt eine Wache", ruft einer der vier. Ein anderer wartet, bis sich ein Polizist umgedreht hat und befördert ihn dann von hinten ins Land der Träume. Das ist seine spezielle Fähigkeit, er ist der "Cleaner".

Währenddessen sind die drei anderen Gauner in einen weiteren, von Lasern gespickten Raum vorgedrungen. Der "Hacker" flitzt zu einem Computer, um seinen Teil der Arbeit zu tun. Zwei Sekunden später sind die Laser ausgeschaltet. Im nächsten Raum finden die Ganoven endlich das, wonach sie gesucht haben: den Geldtresor! Als sie sich die Beute schnappen wollen, geht auf einmal der Alarm los.

Von einem auf den anderen Moment ist die Situation hektisch. "Schnell, öffne die Tür", ruft der "Cleaner" dem "Locksmith", also Schlosser, zu. In Sekundenbruchteilen ist das Schloss geknackt. Doch schon wartet das nächste Problem: Die Bande steht in einer Sackgasse. Durch die verschlossene Tür konnte sie vorher nicht sehen, was sie in dem Raum erwartet.

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Eindrücke aus Monaco - What's yours is mine

Es gibt nur einen Ausweg, den "Mole", zu deutsch "Maulwurf". Er kann sich durch Wände graben und so einen alternativen Fluchtweg erschaffen. Die Gauner schlüpfen durch das Loch in der Wand und sprinten zum Fluchtauto. Das war knapp!

Leises Vorgehen ist Trumpf

Auf den ersten Blick erscheint Monaco - What's Yours is Mine wie eine Mischung aus Pac Man, Thief und den Ocean's-Filmen mit George Clooney und Brad Pitt.

Ihr seht immer nur das, was euer Gauner auch sieht - der Rest ist grau.Ihr seht immer nur das, was euer Gauner auch sieht - der Rest ist grau.

Die Assoziation zu Pac Man ergibt sich daraus, dass ihr das Spiel aus der Vogelperspektive spielt. Allerdings sehr ihr nicht wie bei Pac Man direkt alle Gänge und Wege, sondern nur das, was euer Gauner auch gerade sieht. Das sorgt für hübsche Effekte und vor allem für Spannung.

Die Verknüpfung zur Thief-Reihe liegt auf der Hand: Leises Vorgehen ist bei Monaco Trumpf. Natürlich könnt ihr einfach durch die Gänge rennen und alles umnieten, was euch über den Weg läuft, das klappt bei Thief schließlich meistens auch.

Doch der Spielspaß steigt, je mehr ihr versucht, taktisch und leise vorzugehen. Entdecken euch die Gegner, endet das meist in einem heillosen Durcheinander. Teilweise ist das nervig, spiegelt aber wohl ganz gut den Stress wieder, den ein Einbrecher in einer solchen Situation haben würde.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer   Retro  

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