Test Neverwinter - Kämpfe und Missionen, Währung

Kämpfe und Missionen

Wie in jedem anderen Online-Rollenspiel auch, werft ihr euch in Neverwinter regelmäßig in lebensbedrohliche Schlachten. Das Kampfsystem und die Nutzeroberfläche sind dabei erstaunlich intuitiv. Spezialangriffe oder Zaubersprüche sind leicht auszuführen und zu verstehen.

Diese Leuchtspur zeigt euch den Weg zum Ziel - leider funktioniert das nicht immer.Diese Leuchtspur zeigt euch den Weg zum Ziel - leider funktioniert das nicht immer.

Die Missionen selbst sind alles andere als abwechslungsreich. Den Großteil der Zeit schwingt ihr euer Schwert, legt Hebel um und kämpft am Ende gegen größere Endgegner. Und selbst die bieten keinerlei Variation. Ob ihr nun gegen einen riesigen, wütenden Oger kämpft oder gegen einen Piraten - die Taktik ist jedes Mal so ziemlich dieselbe.

Die Geschichten hinter den Missionen sind zwar interessant, doch an der langweiligen Umsetzung ändert das nichts. Vor allem unterhalb von Stufe 20, wenn ihr noch kein Reittier besitzt, lässt die Lauferei den Geduldsfaden reißen.

Glücklicherweise bringen von Spielern erstellte Missionen genügend Abwechslung mit sich und versuchen das ewige Einerlei des Hauptspiels etwas aufzubrechen. Auch die PvP-Kämpfe (Spieler gegen Spieler) helfen zwischendurch aus.

Instanzierung und Langeweile

Wer in Neverwinter eine endlose, offene Welt erwartet, ist wahrscheinlich enttäuscht. Stattdessen sind die Stadt Neverwinter sowie die umliegenden Gebiete zentraler Handlungsort des Spiels.

Spielt ihr mit anderen, dauert es ein paar Sekunden, bis die neue Instanz geladen ist.Spielt ihr mit anderen, dauert es ein paar Sekunden, bis die neue Instanz geladen ist.

Außerdem sind alle Gebiete voneinander getrennt beziehungsweise instanziert. Für jede noch so kleine Mission begebt ihr euch also erst in eine bestimmte Zone. Das unterbricht den Spielspaß und zerstückelt die eigentlich interessante Spielwelt.

Außerdem erlebt ihr mit jedem Charakter dieselbe Geschichte. Es ist also völlig egal, ob ihr als Mensch, Halbling oder etwa Elf spielt. Da ihr keine neuen Areale oder Hintergründe kennenlernt, sinkt der Reiz, das Spiel ein weiteres Mal zu beginnen oder neue Charaktere zu erstellen.

Geld regiert die Welt

Das Währungssystem in Neverwinter erscheint im ersten Moment verwirrend - zumindest für Rollenspiel-Neulinge. Am wichtigsten ist, dass es zwei Währungen gibt, die ihr im Spiel selbst erwerbt und eine, die ihr mit echtem Geld kauft.

Der Preis für eine solche "Albtraum-Schatzlade" ist keineswegs gerechtfertigt.Der Preis für eine solche "Albtraum-Schatzlade" ist keineswegs gerechtfertigt.

Die erste ist selbstverständlich "Gold". Auf euren Abenteuern sammelt ihr hauptsächlich Kupfer-, Silber- und irgendwann auch Goldmünzen. 100 Kupferstücke ergeben 1 Silber und 100 Silberstücke wiederum 1 Gold. Davon kauft ihr euch Waffen, Rüstungen oder etwa Zaubersprüche. Alles, was euer Held unbedingt braucht, könnt ihr damit anschaffen.

Die nächsthöhere Währung sind sogenannte "Astraldiamanten". Für die legt ihr euch schon etwas mehr ins Zeug. Ihr erhaltet sie, wenn ihr tägliche Missionen und Gefechte erledigt und die erhaltenen Rohdiamanten umwandelt. Rüstungen und Waffen ab Stufe 35 sowie spezielle Gegenstände aus dem Auktionshaus rücken dann in greifbare Nähe. Doch manchmal kämpft ihr erst einmal eine ganze Weile, bevor ihr alles wieder verprassen dürft.

Die letzte Währung, das sogenannte "Zen", ist auf zwei Arten erhältlich. Entweder ihr tauscht Astraldiamanten für Zen um oder ihr kauft es für echtes Geld. Der Wechselkurs ändert sich ständig, doch mit mehreren hundert Astraldiamanten für ein einziges Zen müsst ihr rechnen.

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Tags: Fantasy   Free 2 play   Online-Zwang  

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