Test Metro - Last Light: Endstation Finsternis

von Olaf Bleich (13. Mai 2013)

Nach dem feinen Geballer aus Metro 2033 setzt Metro - Last Light einen drauf. Das Duell mit Monstern, Mutanten und der eigenen Angst spielt in einer ähnlichen Liga wie Bioshock Infinite.

Mord in der U-Bahn: Ist Artjom dem Wahnsinn verfallen?Mord in der U-Bahn: Ist Artjom dem Wahnsinn verfallen?

Vier Männer sitzen um ein Lagerfeuer in der Moskauer U-Bahn. Finsternis umgibt sie. Ein Geräusch. "Verdammt, was war das," raunzt der erste mit russischem Akzent. Der junge Held Artjom antwortet: "Keine Ahnung! Ich sehe nichts." Die Männer springen auf. Gebannt blicken sie in den Tunnel.

"Hallo? Wer ist da?" Keine Antwort. Plötzlich Schatten. Wie aus dem Nichts tauchen sie auf. Die Schwarzen. Dunkle Dämonen. Sie sind scheinbar überall. Artjom eröffnet das Feuer mit seiner Kalasch. Ein Monster nach dem anderen fällt.

Dann attackiert ihn das letzte Biest. Artjom gerät in Panik, greift zu seinem Messer und rammt es dem Biest direkt in den Schädel. In diesem Moment verwandelt sich die Kreatur in einen seiner Kameraden. Überall ist Blut. "Artjom! Los, aufstehen", spricht eine ruhige Stimme. Es ist Khan, einer der Offiziere des Ordens. Artjom hat nur geträumt. Er erwacht im Lager seiner Leute. Aber seine Vergangenheit verfolgt ihn bis heute.

Das Actionspiel Metro - Last Light stammt erneut aus der Feder des Autors Dmitri Gulowsky. Im Gegensatz zum Vorgänger Metro 2033 basiert das aktuelle Spiel aber nicht auf einem Buch.

Vorkenntnisse über den Vorgänger sind nützlich, aber nicht verpflichtend. Metro - Last Light erzählt eine beklemmende Mär über Artjom, seine Verbindung zu den Schwarzen und über die Zeit nach der Atomkatastrophe im Herzen Russlands. Eine finstere Vision voller Gewalt, Verrat und menschlicher Abgründe. Aber mit einem Hoffnungsschimmer am Horizont.

Leben unter Tage

Die Menschen in Metro leben in den U-Bahn-Schächten unter Moskau. Denn durch die Strahlung ist die Oberfläche verseucht und hat zudem blutrünstige Kreaturen hervorgebracht. Allerdings herrscht unter den Überlebenden kein eitel Sonnenschein. Es haben sich Fraktionen gebildet, die untereinander verfeindet sind.

Die Männer der Roten Linie wehren eine Horde Mutanten ab.Die Männer der Roten Linie wehren eine Horde Mutanten ab.

Artjom ist Teil des Ordens und geht für diesen auf die Suche nach dem letzten verbliebenen Schwarzen. Dieser Mutant scheint der Schlüssel zur Zukunft der Metro zu sein. Blöderweise haben bereits die beiden bösen Fraktionen des Reichs und besonders die Kommunisten der Roten Linie Wind von dem Wesen bekommen.

Euer Abenteuer beginnt im Lager des Ordens und führt euch tief hinein in den sagenumwobenen Bunker D6. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg, gepflastert mit Verrat und Intrigen. Metro erzählt seine Geschichte in hübschen, deutschen Dialogen und mit eingeflochtenen Filmpassagen in Spielgrafik. Immer wieder wechseln sich ruhige Momente mit Knalleffekten ab.

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Tags: Singleplayer   Horror  

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